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Fussball : Tabellenführer ist nur Außenseiter

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Fußball-Kreisliga erwartet Tabellenführer Büdelsdorfer TSV am Sonnabend den Verfolger Eckernförder SV II. Sollten die Büdelsdorfer nicht gewinnen, könnte der TuS Jevenstedt, der zum Tabellenvorletzten SV Fleckeby muss, auf Platz eins springen.

shz.de von
erstellt am 10.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Es klingt schon ein wenig paradox: Vor dem Spitzenspiel in der Fußball-Kreisliga zwischen dem Tabellenführer Büdelsdorfer TSV und Verfolger Eckernförder SV II spricht BTSV-Coach Adrian Königsmann seinem Team lediglich die „Außenseiterrolle“ zu. Doch die Statistik gibt Königsmann Recht. Während die Eckernförder bislang alle Partien gegen die Topteams aus Schinkel (3:1), Bargstedt (1:0) und Jevenstedt (3:1) gewonnen haben, blieb der Tabellenführer gegen die selben Gegner sieglos. Gegen Schinkel (0:0) und Bargstedt (1:1) reichte es jeweils nur zu einem Unentschieden, gegen Jevenstedt gab es die erste und bislang einzige Niederlage (0:1). „Angesichts dieser Bilanz sind wir bestimmt nicht der Favorit“, sagt Königsmann, der morgen aber „endlich auch mal einen Erfolg gegen ein Spitzenteam“ von seinen Mannen fordert. „Und nach zuletzt zwei sieglosen Spielen, sind wir einfach mal wieder dran.“

Sollten die Büdelsdorfer indes nicht gewinnen, könnte der TuS Jevenstedt mit einem Sieg beim SV Fleckeby an die Spitze springen. Das Team von Trainer Michael Rohwedder hat sich nach einem durchwachsenen Start auf leisen Sohlen nach oben geschlichen und liegt vor dem 11. Spieltag punktgleich mit dem BTSV auf Platz zwei. „Das ist schon etwas verwunderlich, zumal wir im Moment nicht gerade einen berauschenden Fußball spielen. Wir gewinnen aber auch die dreckigen Spiele“, sagt Rohwedder, der lediglich mit der Punktausbeute zufrieden ist. „Die stimmt, viele andere Dinge nicht und deshalb wäre es vermessen, jetzt schon von Höherem zu träumen. Wir wollen uns erst einmal in der Spitzengruppe etablieren.“

Da will auch der TSV Vineta Audorf auf Sicht hin. Vor der Saison wurde das Team von Trainer Norman Bock zum erweiterten Kreis der Titelkandidaten gezählt. Doch der momentane sechste Rang ist die beste Platzierung der laufenden Saison, in der die einzig verlässliche Konstante bei den Audorfern die Inkonstanz war. Ein Phänomen, das auch Bock Rätsel aufgibt. „Wenn ich wüsste woran das liegt, wäre mir wohler“, sagt der Coach, der von seinem Team aus den kommenden vier Spielen zwölf Punkte fordert. „Es geht ausnahmslos gegen Mannschaften, die in der Tabelle hinter uns stehen. Wenn wir wirklich noch einmal vorne angreifen wollen, dürfen wir uns keinen Aussetzer mehr erlauben.“ Am Sonntag muss Audorf zu Borussia 93 Rendsburg, anschließend geht es gegen den Wittenseer SV, den TSV Karby und die SG BSV/EMTV. Bock: „Danach werden wir sehen, ob wir da oben hingehören.“

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