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Landeszeitung

18. August 2017 | 17:17 Uhr

Bilanz : Super Stimmung – super Feier

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Rendsburger Herbst: Die Organisatoren zogen eine positive Bilanz. Bis auf einige Schauer spielte auch das Wetter mit.

In der Hohen Straße gab’s kaum Durchkommen. Der Schiffbrückenplatz war voller Menschen. Auch am Obereiderhafen herrschte Gedränge. „In diesem Jahr sind bestimmt an die 200 000 Besucher gekommen“, schätzte das Organisations-Team des Rendsburger Herbstes. Den meisten Gästen ging es nach ihrem Rundgang sicherlich genauso wie Anke Samson, Wilfried Roggenbuck und Peter Dünne: Sie hatten „runde Füße“ – aber waren zufrieden.

„Im vergangenen Jahr hatten wir super Wetter und haben gedacht: Das ist nicht zu toppen“, erklärte Anke Samson vom RD Marketing. War es aber doch. Das Wetter spielte mit. Zwar nicht so strahlend wie 2013, aber das Fest begann am Donnerstagabend bei milden Temperaturen – „wie in Italien“, freute sich Peter Dünne. Und die Stadt war voll. Viele Besucher zog es zur Irischen Meile, wo die Rostocker Gruppe „The Sally Gardens“ Folk-Fans aus dem ganzen Land anlockte. Auch etliche Besucher aus anderen Teilen der Republik beobachtete Anke Samson. Dazu kamen die Gäste aus den Partnerstädte, die durch die Stadt geführt wurden.

Das Musik-Angebot wurde allgemein gut angenommen. Der eine oder andere Regenschauer schreckte die Zuhörer nicht. Allerdings: „Am Sonnabend war noch nie so pünktlich auf allen Plätzen gleichzeitig Schluss“, schmunzelte Peter Dünne. Es herrschte Super-Stimmung, „bis der Regen kam“. Ein Wolkenbruch sorgte um 23.45 Uhr für Ruhe in der Innenstadt.

Für den Erfolg des diesjährigen Stadtfestes sprechen zwei Beispiele. „In Rendsburg lief es zum ersten Mal richtig gut“, hatte der Betreiber des Fahrgeschäftes „Double Jump“ am Paradeplatz erklärt. Alle anderen Märkte im Lande sind für ihn nicht erfolgreich gewesen. Mehr als zufrieden waren auch die Waffelbäcker am Stand des Carneval Club Rendsburg (CCR). Hier bildeten sich lange Schlangen. Die Teig-Menge, die sonst für alle vier Tage ausreichte, war dieses Mal schon am Sonnabendnachmittag aufgebraucht.

Einzig der „Junge Herbst“ verlief ein wenig zögerlich. Doch die Organisatoren bleiben gelassen, verbuchen dies als Startschwierigkeiten. Speziell auf dem Stadtseegelände hatte es Angebote für junge Leute gegeben. Zum Beispiel ein Menschenkicker: Die Teilnehmer werden durch Gummi-Leinen miteinander verbunden und spielen dann gegeneinander. Fanden sich Spieler, kamen auch schnell neue hinzu, beobachtete Wilfried Roggenbuck. Aber oft blieb der Spielplatz verwaist. „Wir werden das Konzept noch einmal überarbeiten“, lautete das Fazit der Organisatoren zu dem neuen „Jungen Herbst“.

Ansonsten: Ein ruhiges Fest ohne besondere Vorkommnisse meldete die Polizei. Und: Beschicker, Vereine, Musiker, Geschäftsleute – alle zufrieden, so die Herbst-Organisatoren.

 

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erstellt am 31.Aug.2014 | 12:03 Uhr

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