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Prominenter Besuch : „Stromberg zum Lieb haben“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Bjarne Mädel und Arne Feldhusen machten mit ihrem neuen Kino-Film Station in Rendsburg.

Eigentlich hatte Fußballfan Bjarne Mädel eine Einladung zum HSV-Spiel. Aber er entschied sich für „Stromberg“ und reiste am Sonnabend mit Regisseur Arne Feldhusen durch Schleswig-Holstein. Auf der Kinotour machten die beiden auch im Kinocenter in der Wallstraße Halt. Der große Saal war mit 250 Plätzen ausverkauft.

Arne Feldhusen (42), der in Büdelsdorf aufgewachsen ist und die Herderschule besuchte, hatte Heimvorteil und entdeckte gleich einen alten Bekannten im Publikum. Danach stellten sich der Regisseur und sein Protagonist den Fragen der Kinobesucher. Mädel spielt bei „Stromberg“ den Büro-Trottel Berthold „Ernie“ Heisterkamp – hatte bei seinem Rendsburg-Besuch aber ein ganz anderes Erscheinungsbild. Es soll demnächst wieder „Mord mit Aussicht“ gedreht werden – und darauf zielte auch die Frage eines Gastes: Wie sich wohl Petra Kleinert anfühlen würde? Dies überraschte selbst den ansonsten tiefenentspannt wirkenden Mädel, der in der Serie den Ehemann Kleinerts spielt. „Natürlich gut“, gab er amüsiert zurück.

Gute Nachrichten hatte Mädel auch für Fans des „Tatortreinigers“ im Gespäck. „Das sieht gut aus. Der Sender (NDR) möchte, dass es weiter geht, und wir auch. Gerade werden die Bedingungen geklärt“, berichtete Mädel. Als ob Kinochefin Nicole Claussen geahnt hätte, dass auch diese Serie Thema der Veranstaltung sein würde, hatte sie ihre Angestellten an diesem Tag in Schutzanzüge gesteckt, wie sie Mädels Charakter „Schotty“ in jeder Episode trägt.

Zum „Stromberg“-Film wusste Mädel zu sagen, dass dieser „richtig emotional“ sei. Auch Arne Feldhusen betonte, dass er einen hohen Anspruch an den Film gehabt habe und das Genre „Komödie“ stets sehr ernst nehme. „Stromberg, der Film“ hat bisher fast durchweg positive Kritiken erhalten. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) urteilte: „Eine herrlich sarkastische, höchst unterhaltsame und auch ein bisschen wehmütige Abschiedsfeier für Stromberg.“ Das große deutsche Online-Filmportal Filmstarts vergab vier von fünf möglichen Sternen.

Als dann die Vorstellung begann, mussten Mädel und Feldhusen allerdings weiter nach Neumünster, dem nächsten Haltepunkt ihrer Tour. Zuvor übergab Nicole Claussen den Filmschaffenden jeweils ein Präsent. Mädel erhielt einen Eimer mit Putzutensilien, wie man sie aus dem „Tatortreiniger“ kennt. Zudem versprachen Regisseur und Darsteller, zum 100. Geburtstag des Kinocenters im Mai zurückzukehren – wenn man sie einladen würde.

Ein kleines, witziges Detail am Rande hatte sich die Kino-Crew für diesen Termin übrigens einfallen lassen: Der große Saal, in dem der Film gezeigt wurde, heißt eigentlich „Elektra“. Ein weiterer kleinerer Vorführraum wird jedoch „Capitol“ genannt. Da die fiktive Versicherungsgesellschaft, für die Bernd Stromberg und seine Kollegen arbeiten, ebenfalls den Namen „Capitol“ trägt, wurden die Schilder über den Eingangsbereichen für diesen Tag kurzerhand ausgetauscht.

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erstellt am 24.Feb.2014 | 12:00 Uhr

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