Sparkasse in Rendsburg : Stresstest fürs neue Dach mit 5500 Litern Wasser

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Der Info-Point ist das zentrale Element des neugestalteten Foyers. Grau- und Holztöne sind die dominierenden Farben. Das traditionell rote Sparkassen-S kommt jetzt im frischen Weiß daher. Vorstandsvorsitzender Dr. Sören Abendroth und die Abteilungsdirektoren René Husfeldt, Sandra Witte und Helmut Hartwich (von links) sind gespannt auf die Kunden-Reaktionen.
Der Info-Point ist das zentrale Element des neugestalteten Foyers. Grau- und Holztöne sind die dominierenden Farben. Das traditionell rote Sparkassen-S kommt jetzt im frischen Weiß daher. Vorstandsvorsitzender Dr. Sören Abendroth und die Abteilungsdirektoren René Husfeldt, Sandra Witte und Helmut Hartwich (von links) sind gespannt auf die Kunden-Reaktionen.

Nach siebenmonatigem Umbau: Am Montag nimmt die Sparkasse Mittelholstein ihr neues Foyer in Betrieb.

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23. November 2018, 19:29 Uhr

Nach knapp vier Minuten war klar, dass Architekten und Arbeiter alles richtig gemacht haben: 5500 Liter Wasser trafen am Montag auf das neue Glasdach des Foyers der Sparkasse Mittelholstein. Die Freiwillige Feuerwehr machte es möglich. Die bange Frage: Hält das Dach – oder dringt insbesondere an der technisch heiklen Nahtstelle zwischen Dach und Mauer Wasser durch? Vorstandsvorsitzender Dr. Sören Abendroth konnte hinterher durchatmen. Das Wasser blieb draußen. „Stresstest bestanden“, sagte er mit einem Schmunzeln und bedankte sich bei der Feuerwehr mit einer Spende über 1000 Euro.

Damit ist der Weg für die Sparkasse frei, ihre Kunden am kommenden Montag, 26. November, im neugestalteten Foyer der Hauptstelle zu empfangen. Heute wurden noch Monitore montiert, Möbel zurechtgerückt und Wände gestrichen. Das Geldinstitut gibt sich ein modernes Aussehen. Das dominierende Sparkassen-Rot fiel der Frischzellenkur als erstes zum Opfer. Helle Töne bestimmen den Eindruck. Für den Boden entschied man sich für eine graue Betonoptik. Die Beratungszimmer erhalten einen Holzfußboden, zumindest sieht er so aus. Bau-Abteilungsdirektorin Sandra Witte klärt auf: „Der Bodenbelag besteht überall aus Vinyl.“ Auf den Böden geht es sich leise.

Das zentrale Element des Foyers ist der Info-Point. Dahinter befindet sich ein Bereich zum Lesen, Formulare ausfüllen und sogar Kaffeetrinken. Dieses Angebot firmiert bei der Sparkasse unter der Bezeichnung „Nachbarschaftstisch“. Laut René Husfeldt, verantwortlich für das Privatkundengeschäft, werden für die Kunden Tablet-Computer bereitliegen. Außerdem: Die Beratungstische im Foyer sind höhenverstellbar.

Der Umbau hat sich wegen der unerwartet schwierigen Verbindung zwischen Dach und Mauer um zwei Monate verzögert. Am Montag beginnt der Umbau der zur Bahnhofstraße gelegenen Räumlichkeiten, die in den vergangenen Monaten den Geschäftsbetrieb sicherten. Im März soll dann alles fertig sein.

Die Sparkasse investiert zwei Millionen Euro und bleibt im Kostenrahmen. 75 Prozent der Bausumme sind ins Dach geflossen.

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