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Wirtschaftsraum Rendsburg : Streetworker weiterhin unterwegs

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Brücke Rendsburg-Eckernförde erhält erneut den Zuschlag für das Projekt Straßensozialarbeit im Wirtschaftsraum Rendsburg.

shz.de von
erstellt am 22.Jan.2014 | 06:00 Uhr

Die Jugendlichen in Rendsburg und Umgebung behalten „ihre“ Streetworker. Die Brücke Rendsburg-Eckernförde hat erneut den Zuschlag für das Projekt „Straßensozialarbeit im Wirtschaftsraum Rendsburg“ nach der jüngsten Ausschreibung bekommen und setzt damit ihre bereits achtjährige Arbeit fort. Das besiegelten gestern die sieben beteiligten Projektträger.

Das Engagement für Jugendliche direkt vor Ort gibt es bereits seit 20 Jahren. „Das Projekt wurde aus einem gemeinsamen Interesse heraus gegründet. Damals trat das Problem von rechtsradikalen Jugendlichen auf“, erklärte Norbert Schmidt, Fachbereichsleiter für Jugend und Familie in der Kreisverwaltung. Deshalb schlossen sich der Kreis, die Städte Rendsburg und Büdelsdorf, die Ämter Fockbek, Jevenstedt und Eiderkanal sowie die Gemeinde Owschlag zusammen, um den Jugendlichen zu helfen. Seitdem hat sich das Projekt zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, sind sich die Träger einig.

Die Brücke stellt bereits seit 2005 die beiden Straßensozialarbeiter mit jeweils einer halben Stelle. „Das ist eine wichtige Unterstützung, denn sie haben das Ohr an den Jugendlichen“, sagte Rendsburgs Bürgermeister Pierre Gilgenast. Das Besondere: Die Streetworker sind im gesamten Gebiet unterwegs und halten auf diese Weise den Kontakt zu Jugendlichen, die nicht voll integriert sind, in familiären Konflikten stehen, in Wohnungsnot sind oder auch finanzielle Probleme haben. Die Sozialarbeiter können so im Einzelfall helfen. Dadurch werde auch die Entstehung von Kriminalität verhindert, erklärte Heike Rullmann, Geschäftsführerin der Brücke. Zudem stehen die Streetworker in der Anlaufstelle an der Herrenstraße 11 bereit. Sie können auch für große private Feste, etwa von der Landjugend, angefordert werden.

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