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Landeszeitung

22. Oktober 2017 | 05:09 Uhr

Straßenausbau kostet ein Drittel mehr

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Erneuerung der Danziger Straße in Nortorf wird um knapp 80 000 Euro teurer / Anlieger müssen auch höhere Beiträge zahlen

von
erstellt am 22.Apr.2015 | 11:27 Uhr

Die Erneuerung der Danziger Straße wird nun doch mehr Geld kosten als bisher veranschlagt. Das gab der Vorsitzende des Ausschusses für Bauwesen und Umwelt, Karsten Groth (CDU), in der Sitzung am Montagabend bekannt. Statt bisher 138  000 Euro werden nun voraussichtlich 217  000 Euro zur Verfügung gestellt werden müssen.

Die Mehrkosten von rund 79  000 Euro können durch Minderausgaben für die Hohenwestedter Straße kompensiert werden. Im Haushalt bereitgestellt werden müssten dann noch gut 25  000 Euro. Die Mitglieder des Bauausschusses sprachen sich für diese Mehrkosten aus. „Wir kommen ja nicht darum herum“, sagte Karsten Groth, „wir müssen weitermachen.“ Auch die Anlieger müssen dann mehr zahlen. Noch wolle man aber keine schlafenden Hunde wecken. Sobald konkrete Zahlen vorliegen, werde von der Verwaltung geklärt, in welcher Form die Anlieger informiert werden.

Auf Antrag der SPD-Fraktion wird es eine Arbeitsgruppe für den DRK-Kindergarten geben. Je ein Vertreter aus den Fraktionen sowie die Kindergartenleitung werden daran teilnehmen. Ziel sei es, dass keine der in den etlichen Diskussionen angemeldeten Forderungen vergessen wird. „Es gibt viele Aspekte, die zu berücksichtigen sind“, erklärte Manfred Kohn (SPD), „die Arbeitsgruppe soll darauf achten, dass keine Ziele verloren gehen.“ Die Bauausschussmitglieder stimmten dem zu, warnten aber auch gleichzeitig: „In technische Details können und sollten wir nicht eingreifen“, betonte Rüdiger Treichel (CDU), „aber die Arbeitsgruppe könnte beispielsweise schon Farbe und Materialien aussuchen, damit nicht noch mehr Zeit verschwendet wird.“ Ein erstes Treffen dieser Arbeitsgruppe soll bereits am 7. Mai stattfinden.

Um die Schülerinsel, die unter akutem Platzmangel leidet, zu entlasten, sollen Räumlichkeiten in der ehemaligen Kreisberufsschule zur Verfügung gestellt werden (wir berichteten). Deshalb beschlossen die Bauausschussmitglieder die Verwaltung damit zu beauftragen, eine Begehung gemeinsam mit dem zuständigen Sachbearbeiter des Kreisbauamtes und dem Brandschutzingenieur des Kreises zu veranlassen.

Der Gehweg zwischen dem „Galgenbergswerg“ und „Am Schulwald“ weist scharfkantiges Recyclingmaterial auf. Die Möglichkeit, diesen Weg zu pflastern wurde von der Verwaltung bereits geprüft. Die Kosten dafür würden sich auf rund 20  000 Euro belaufen. Nicht nur aufgrund der schwierigen Haushaltslage der Stadt, sondern auch aufgrund des einheitlichen Weges entschieden sich die Bauausschussmitglieder dafür, den Weg lediglich mit einer neuen Schicht Obermaterial zu versehen. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 5000 Euro.

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