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Gemeindevertretung : Straße „Olden-Hop“ behält ihren Namen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Gemeindevertreter in Hanerau-Hademarschen haben der „Schlüterstraße“ eine Absage erteilt. Der Antrag, die Straße „Olden-Hop“ umzubennen, wurde abgelehnt. Die Anlieger waren nicht befragt worden.

Die Straße „Olden-Hop“ im Gewerbegebiet Westerstraße in Hanerau-Hademarschen wird nicht in „Schlüterstraße“ umbenannt. Das beschlossen die Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung. Im März hatte Reik Weyand, Geschäftsführer der H.O. Schlüter GmbH in einem Schreiben an die Gemeinde die Umbenennung beantragt. Allerdings wurden die Anlieger und Firmen in der Straße nicht dazu befragt, die unter anderem ihre Briefköpfe und Beschriftungen der Firmenwagen hätten ändern müssen. Auch der Vorschlag, nur den nördlichen Teil der Straße umzubenennen, wurde mit Hinweis auf die fehlende Beteiligung der Anlieger abgelehnt.

Für das selbe Gebiet ergeben sich Änderungen im Bebauungsplan. So muss das Gelände im Bereich eines Knicks höher aufgefüllt werden, als ursprünglich geplant. Der dadurch wegfallende Knickabschnitt wird mit einem Teilknickersatz sowie Neuanpflanzungen auf Flächen im Bereich des Bahndammes ausgeglichen. Die Bebauungsdichte wurde von 80 auf 90 Prozent heraufgesetzt sowie die Höhenbegrenzung neu definiert.

Für die Erneuerungsmaßnahmen im Rehersweg und Osterfeldstraße verabschiedeten die Vertreter die entsprechenden Bauprogramme, auf deren Grundlage später die Ausbaubeiträge erhoben werden. Die werden zum Teil durch die Grundstückseigentümer entrichtet. Diese Beiträge richten sich nach dem in den Bauprogrammen dargestellten Aufwand für Ausbau und Umbau der Straßen.

Beim Thema „Wegenutzung durch die Windparkbetreiber in der Gemeinde Hanerau-Hademarschen“ reichte Gemeindevertreter Otto Griefnow eine Liste mit Vorschlägen zur Ergänzung des Vertragsentwurfs ein. Unter anderem schlug er vor, ein dauerndes Nutzungs-Entgelt zu vereinbaren sowie für Kabeltrassen und die Nutzung der Straßen durch Schwerlastverkehr ein Beweissicherungsverfahren zu realisieren. Als Grundlage solle das Bendorfer Modell dienen, schlug Griefnow vor. Das Vertragsmodell solle zudem für weitere Windparkbetreiber gelten.

Nach einiger Diskussion um das Nutzungs-Entgelt wurde bei drei Enthaltungen beschlossen, die vorgeschlagenen Punkte im weiteren Bürgerwindpark-Verfahren zu verhandeln und den fertigen Vertrag zur Abstimmung der Vertretung vorzulegen.

Personelle Änderungen gab es beim Ausschuss für Sport, Kultur und Soziales. Nachdem Werner Flor (Wählergemeinschaft) im Juli sein Mandat als Gemeindevertreter niedergelegt hatte, wurde in der Sitzung Dieter Leitz als sein Nachfolger gewählt und zum neuen Vorsitzenden des Ausschusses ernannt. Desweiteren wurde beschlossen, für diesen Ausschuss einen eigenen Etat einzurichten und für Zuschussanträge in dem Bereich künftig zwei Abgabetermine zu benennen. Die bisherigen Ausgaben überstiegen die vorhandenen Mittel und führten zu einer erheblichen Schieflage im Haushalt. Daher beschloss man, laufende Zuschussanträge für dieses Jahr in das nächste Jahr zu verschieben und die Antragsmodalitäten entsprechend zu ändern, um besser planen und haushalten zu können.

Auch bei der Schimmelreiteraufführung soll es Änderungen im Auftragsverfahren bei der Technik geben, um unvorhergesehene Nachzahlungen zu vermeiden. Bürgermeister Volker Timm schlug vor, mit der entsprechenden Firma im Vorwege einen Festpreis zu vereinbaren oder mehrere Angebote von verschiedenen Firmen für die Leistungen einzuholen. Zugesichert wurde dem Produktionsteam der Aufführung ein fester Zuschuss von 15 000 Euro für den zweiten Teil der Trilogie im kommenden Jahr, so dass jetzt mit den Proben begonnen werden kann.

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