Jugendhandball-Oberliga : Stramm auf Titelkurs

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In der Handball-Oberliga der männlichen Jugend A ist die HSG Eider Harde nach dem Sieg gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg stramm auf Titelkurs. Eider Harde gewann das Derby mit 33:24.

shz.de von
20. Januar 2015, 06:00 Uhr

Die HSG Eider Harde bleibt in der Handball-Oberliga der männlichen Jugend A weiter stramm auf Titelkurs. Der Spitzenreiter setzte sich im Derby gegen den Tabellendritten HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg deutlich mit 33:24 durch und schüttelte damit einen weiteren Verfolger ab. Da auch der MTV Lübeck erneut verlor (26:30 gegen Mönkeberg/Schönkirchen) muss die HSG Eider Harde im Kampf um die Meisterschaft nun lediglich noch die HSG Tarp/Wanderup fürchten, die mit fünf Punkten Rückstand auf Platz zwei liegt.

Erfolgreich war auch die weibliche Jugend A der HSG Fockbek/Nübbel, die beim SV Henstedt-Ulzburg mit 24:21 gewann und Platz fünf in der Tabelle festigte. Die HSG BAD musste bei der weiblichen Jugend B hingegen eine bittere Niederlage hinnehmen. Beim HC Treia/Jübek hieß es für das Team von Trainer Torben Kutschke am Ende 21:22. Damit bleibt die HSG BAD weiter Vorletzter.

HSG Eider Harde – HSG Schülp/W’feld/RD 33:24 (13:12)

In der pickepackevollen Werner-Kuhrt-Halle in Hohn lieferten beide Teams einen aufopferungsvollen Kampf. „Vor allem in der ersten Halbzeit ging es in Abwehr voll zur Sache“, berichtete Eider Hardes Trainer Thies Schmalfeld, der zur Pause eine knappe 13:12-Führung für sein Team registrieren durfte. Lediglich beim 11:10 lag der Gast vorne, ansonsten führte stets die HSG Eider Harde. In der Pause stellte Schmalfeld die Deckung um. „Wir haben von 6:0 auf 5:1 gewechselt. Mit dieser offensiveren Abwehr hatte Schülp/Westerrönfeld/RD so richtig Probleme“, freute sich der Coach über seinen gelungenen Schachzug. Mit einem 7:0-Lauf zum 19:12 sorgten die Hausherren früh für die Entscheidung. In dieser Phase taten sich besonders Jarno Mumm und Philipp Meier als sichere Vollstrecker hervor. Neben den beiden Haupttorschützen glänzte auch Torhüter Jannik Severin. „Wie schon im Hinspiel sind wir an unseren eigenen Fehlern gescheitert. Letztlich war Eider Harde auch individuell stärker besetzt als wir“, meinte Gäste-Coach Thorsten Hornig anerkennend.

HSG Eider Harde: Severin, Ehlers, Warnecke – Feige, Arendt, Ketelsen (1), Langholz (1), Claußen (1), Lange (2), Fröhlich (4), Rohwer (5), Meier (6), Mumm (11/4), Wiese (2).
HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Oviedo, Koberg – Bünger (4/2), Engel, Hartwig (2), Hornig (2), Stump (2), Wiese, E. Claußen (1), Strehlow (3), Sawitzki (10), Gottschlick, Kriesten.


Weibliche Jugend A
SV Henstedt-Ulzburg – HSG Fockbek/Nübbel 21:24 (13:11)

„In der ersten Halbzeit haben wir uns zu viele technische Fehler und halbherzige Würfe geleistet“, hatte HSG-Trainer Reiner Heldt in der Pause einiges zu bemängeln. Die Ballverluste nutzte der Gastgeber, um sich schnell mit 4:1 abzusetzen und durchweg diese Führung zu behaupten. Erst kurz vor dem Seitenwechsel kämpfte sich Fockbek/Nübbel etwas heran. „Nach der Pause war eine erhebliche Verbessrung im Abwehrverhalten zu sehen“, berichtete Heldt. „Henstedt musste nun seine Torerfolge wesentlich härter erarbeiten.“ Zudem stellte die HSG ihre eigenen Fehler nahezu ab. Beim 16:16 (40.) gelang erstmals der Ausgleich. Fockbek/Nübbel setzte sich anschließend auf 20:17 ab und behauptete den Drei-Tore-Vorsprung bis zum Abpfiff.

HSG Fockbek/Nübbel: Holz – Imme (5), Thomsen (1), Shala (2), Ohm (2), Jacob (2), Ruge (3), Gröschler (5), Sass, Lutz (1), Stump, Ehlers (1), Born (2).


Weibliche Jugend B
HC Treia/Jübek – HSG BAD 22:21 (11:7)

Was seine Mannschaft in der Anfangsphase bot, brachte Torben Kutschke auf die Palme. „Selbst Sandsäcke bewegen sich mehr“, meinte der HSG-Coach zum laxen Abwehrverhalten seiner Spielerinnen. Erst nach dem 2:8 nahm die HSG den Kampf auf, doch nun zeigte die Mannschaft im Angriff Schwächen. Allein fünf Gegenstöße wurden vergeben. Erst nach dem Seitenwechsel konnten die Mängel ein wenig abgestellt werden, doch immer wieder schlichen sich technische Fehler ein, so dass der Ausgleich erst spät beim 19:19 fiel. Und dass es am Ende nicht einmal zu einem Punktgewinn reichte, schrieb Kutschke der fehlenden Leidenschaft seiner Spielerinnen zu.

HSG BAD: Götz, Schönnagel – Heinrich, Schulz, Hackbarth (1), Sörensen (1), Lübeck (1), Jeß (3), Studt (4), Kossek (5), Schütz (6).

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