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Landeszeitung

17. Oktober 2017 | 04:34 Uhr

Owschlag : Stimme der Senioren

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Interessen der älteren Bürger sollen in Owschlag stärker berücksichtigt werden. In der Gemeinde ist die Gründung eines Seniorenrats geplant.

shz.de von
erstellt am 10.Dez.2013 | 17:55 Uhr

In vielen Gemeinden gibt es bereits einen Seniorenbeirat. Jetzt sollen auch in Owschlag die älteren Mitbürger verstärkt in das Ortsgeschehen eingebunden werden. Die Bürgermeisterin Christiane Ostermeyer hatte zu einem Informationsabend im „Försterhaus“ eingeladen, um die Pläne vorzustellen. An dem Treffen beteiligten sich Vertreter der Gemeinde, der Kirchengemeinde, der Vereine und Verbände sowie Einwohner.

Die als Referentin angekündigte Jutta Kock, Vorsitzende des Kreisseniorenbeirates Rendsburg-Eckernförde, musste ihre Teilnahme zwar kurzfristig absagen. Doch Kirstin Krei, Vorsitzende des Umwelt-, Kultur- und Sozialausschusses, sprang für den verhinderten Gast ein. „Der Seniorenbeirat ist wichtig als Sprachrohr für ältere Bürger. Auf politischer Ebene gibt es für dieses Gremium ein Mitspracherecht und ein Antragsrecht in der Gemeinde. Die Stimme der Älteren wird weitergetragen“, erläuterte Kirstin Krei. Ein Seniorenbeirat sorge dafür, dass die Interessen und Bedürfnisse älterer Menschen wahrgenommen und berücksichtigt werden. Er sei keine Konkurrenz zu den bestehenden Vereinen, sondern diene vielmehr dazu, die einzelnen Aktivitäten zu verbinden.

Auch die Bürgermeisterin Christiane Ostermeyer betonte, dass es zahlreiche Vereine und Verbände mit „tollen Angeboten“ für Senioren gebe. Allerdings müssten diese Termine und Einladungen noch stärker publik gemacht werden. Diese Aufgabe könnte dann der Seniorenbeirat übernehmen.

Die Zuhörer wünschten sich zudem eine bessere Koordinierung aller Termine der verschiedenen Vereine, um Überschneidungen von Angeboten zu verhindern. Vorgeschlagen wurde daher die Auflistung sämtlicher Vereinstermine für Senioren in Form eines Handzettels.

Auch Norbert Wemmert, Vorsitzender des Männergesangvereins Sangeslust, äußerte sich zustimmend zur Gründung eines Seniorenbeirates: „Einen Ansprechpartner als Bindeglied zur Gemeinde, das wäre meine Vorstellung. Das würde ich gut finden.“ Sabine Meyer, Ortsvorsitzende der FDP, berichtete, dass der Seniorenbeirat auf Kreis- und Landesebene sehr aktiv sei und schon viel erreicht habe: „Ich finde es für unsere politische Gemeinde wichtig, dass wir jemanden haben, der auf die Sorgen und Nöte der Senioren hinweist. Die Gemeinde muss sich dann damit beschäftigen.“

Die konstituierende Sitzung eines Seniorenbeirates ist für den 18. Februar 2014 geplant. Kirstin Krei hofft auf eine breite Unterstützung: „Es wäre wünschenswert, wenn aus allen Vereinen und Verbänden mindestens ein Delegierter im Beirat vertreten ist.“


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