Sterbenskranke begleiten

Gedanken und Empfindungen mit Sterbenden teilen – davon berichtet Reinhard Becker in Nortorf.
Gedanken und Empfindungen mit Sterbenden teilen – davon berichtet Reinhard Becker in Nortorf.

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07. November 2018, 10:20 Uhr

„Für Sterbende da sein – Angehörige begleiten“, so beschreibt Dr. Reinhard Becker aus Altenholz seine Aufgabe als ehrenamtlicher Sterbebegleiter im Hospiz. Über seine Erfahrungen spricht er am Montag, 12.  November, um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in Nortorf.

Pastorin Anna Trede aus der Kirchengemeinde Nortorf und Pastor Henning Halver, Ökumene-Pastor des Kirchenkreises, haben eine Veranstaltungsreihe organisiert. Sie wollen „den Tod ins Leben zu holen“, so die Überschrift. Der Abend mit Dr. Reinhard Becker ist der zweite Termin der Reihe. Dr. Becker ist Mitglied der Hospiz-Initiative in Eckernförde und besucht ehrenamtlich Sterbenskranke in ihrer letzten Lebenszeit. Dadurch sollen die Angehörige entlastet werden. In der Zeit seiner Anwesenheit ist Dr. Becker für die Erkrankten da und teilt Zeit, Gedanken und Empfindungen mit ihnen. Oftmals ergeben sich daraus Gespräche mit den pflegenden Angehörigen, die in anderer Weise Begleitung gut gebrauchen können.

Im Nortorfer Gemeindehaus wird der Sterbebegleiter von seinem Engagement erzählten, das nun schon zwölf Jahre andauert. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Im letzten Termin der Reihe am Montag, 19. November, berichtet Pastor Ulrich Schiller aus Eckernförde über die Erforschung von Nahtod-Erfahrungen.

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