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Stellvertretender Stadtpräsident: Naber geht, Bädtker kommt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der stellvertretende Stadtpräsident Wolfgang Naber (Modernes Rendsburg) tritt zum Monatsende von seinem Amt zurück. Dies bestätigte gestern Bürgermeister Pierre Gilgenast. Naber bleibt jedoch Ratsmitglied und Vorsitzender des Sozialausschusses. Sein Nachfolger im Präsidium der Ratsversammlung wird voraussichtlich der CDU-Ratsherr Ingolf Bädtker.

Naber hatte Mitte März aus Unzufriedenheit über die Sozialpolitik der CDU seine Fraktion verlassen und war zum „Modernen Rendsburg“ gewechselt. Dadurch wurden die Karten im Rat neu gemischt. Das gipfelte darin, dass die CDU jetzt in allen Ausschüssen über ein Mitglied weniger als die SPD verfügt. Was die Konservativen ärgerte: Naber behielt sein Amt als stellvertretender Stadtpräsident, obwohl das Vorschlagsrecht für diesen Posten aufgrund des Kommunalwahlergebnisses bei der CDU liegt. Hinweise aus den Reihen der Union, er möge von dieser Funktion zurücktreten, ignorierte Naber – bis zum 19. Mai. In einem Schreiben an Stadtpräsidentin Karin Wiemer-Hinz kündigte er an, mit Ablauf des 31. Mai von diesem Amt zurücktreten zu wollen. In der CDU ist man froh über diesen Schritt. Fraktionschef Thomas Krabbes sagte gestern auf Anfrage der Landeszeitung: „Das war überfällig“. Krabbes kündigte an, dass man Ingolf Bädtker (38) für das Amt des stellvertretenden Stadtpräsidenten nominieren werde.

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erstellt am 28.Mai.2014 | 07:45 Uhr

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