Startsignal für den Anbau mit Trommeln und Gesang

Moderne Ausstattung: Schulleiter Hans-Werner Christiansen (links) und Schulverbandsvorsteher Jochen Runge vor einem Whiteboard. Foto: schütze
Moderne Ausstattung: Schulleiter Hans-Werner Christiansen (links) und Schulverbandsvorsteher Jochen Runge vor einem Whiteboard. Foto: schütze

Einweihung des neuen Gebäudes der Gemeinschaftsschule Nortorf: "Ein großer Schritt ist gemacht"

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18. Juni 2011, 06:23 Uhr

NORTORF | Mit einem bunten Festprogramm feierte die Gemeinschaftsschule Nortorf gestern die Einweihung des Anbaus "Gebäude III". Die Trommel-AG zeigte ihr Können, eine Rap-Gruppe gab selbstgeschriebene Lieder zum Besten, und auch der Schulchor unterhielt gemeinsam mit der Klasse 6e die rund 100 Besucher - Schüler, Eltern und Gäste aus Verwaltung und Politik.

"Das war eine tolle Vorstellung", lobte Schulverbandsvorsteher Jochen Runge, der in seiner Rede auf die Vorgeschichte des Neubaus einging: Nachdem die beiden Schulen zur Gemeinschaftsschule geworden waren, habe man ein größeres Lehrerzimmer gebraucht und etwas mehr Platz benötigt. Kurzentschlossen habe sich der Schulverband dann für den Anbau entschieden. Im Dezember 2009 habe "das Baugeschehen begonnen" und zu den Osterferien sei man nun fertig geworden. Das Förderzentrum Lernen sei als erstes eingezogen, und zum Großteil sei "neues Mobiliar" besorgt worden. "Der Bau hat geklappt", stellte er zufrieden fest und dankte allen Beteiligten.

Schulleiter Hans-Werner Christi ansen freute sich ebenso: "Nun ist es fertig", erklärte er, damit sei ein "großer Schritt im Fusionsprozess zweier zusammengelegter Schulen gemacht." "Heute sehen wir als Schule viele Wünsche erfüllt", ergänzte er: Neue Gruppen- und Klassenräume seien nun vorhanden, und ganz besonders freue er sich über das "schöne Lehrerzimmer". Runge als "oberster Bauherr" habe viel gearbeitet, lobte Christiansen, der dem Schulträger und dem Schulelternbeirat dankte.

Zufrieden war auch Brigitte Ehrenberg-Timpke, Leiterin des Förderzentrums: "Wir fühlen uns schon sehr wohl." Sie brachte Brot, Salz und ein Geldstück zur Einweihung mit: "Auf gute Nachbarschaft". Grußworte vom Amt Nortorfer Land, Schulelternbeirat und Kreispräsident Lutz Clefsen zeigten ebenso einhellige Begeisterung. 3,1 Millionen Euro habe der Neubau gekostet, so Runge, 750 000 Euro Zuschuss habe es aus der Förderung des Landes-Schulbauprogramms gegeben. Das Architekturbüro "b+l Architekten" übergab Runge einen symbolischen Schlüssel, den dieser postwendend an Ehrenberg-Timpke und Christiansen weiterreichte.

Für den Anbau hat man sich für eine moderne Methode entschieden: Statt herkömmlichen Schlüsseln setzt man auf eine Transponder-Lösung: "aus Sicherheitsgründen", erklärte der Schulleiter. Modern ist auch die Ausstattung des Anbaus: In dem in hellen, bunten Farben gehaltenen Gebäude mit 1500 Quadratmeter Nutzfläche stehen statt klassischer Tafeln acht fahrbare interaktive "Whiteboards". "Wir haben sie extra mobil bestellt, damit man sie einsetzen kann, wenn man sie braucht", erklärt Runge.

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