Büdelsdorf : Startschuss für den Neubau ist gefallen

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Heinrich Heine Schule

Die Stadt Büdelsdorf bringt das Projekt Heinrich-Heine-Schule auf den Weg.

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05. Juli 2014, 06:00 Uhr

„Schritt für Schritt nähern wir uns dem Ziel“, stellte Horst Beyer fest. Der Vorsitzende des Lenkungsausschusses für den Neubau der Heinrich-Heine-Schule in Büdelsdorf zeigte sich erfreut darüber, dass in der Sitzung der Stadtvertretung am Donnerstagabend die Weichen gestellt wurden, um die Ausschreibung für das Großprojekt zu starten. Ziel ist, die neue Schule am Standort der jetzigen Emil-Nolde-Schule in der Neuen Dorfstraße zum 31. Juli 2017 fertig zu stellen. Der Neubau soll im „optimierten Mischverfahren“ durch einen Generalunternehmer errichtet werden.

In der Sitzung wurde beschlossen, welche Leistungen die Stadt in eigener Regie behält. Der Punkt „Reinigungsleistungen“ wurde dabei kontrovers diskutiert. Nachdem bisher davon ausgegangen wurde, städtische Reinigungskräfte dafür einzusetzen, beschlossen die Stadtvertreter mit 13 zu acht Stimmen, diese Leistung auch in das Gesamtpaket zu geben. Den Ausschlag für den Beschluss gab die Schätzung der Planer, dass damit 80 000 Euro jährlich eingespart werden könnten. „Das führt zum Verlust von Arbeitsplätzen“, kritisierte Jochen Bredenbeck (BWG) den Beschluss. Beyer hielt dagegen, dass alle fest angestellten Arbeitnehmer weiter beschäftigt würden. Befristete Verträge könnten bis zum Juli 2017 verlängert werden, machte Bürgermeister Jürgen Hein deutlich. Auch die technischen Hausmeisterleistungen sollen ausgelagert werden, wobei die Arbeitsplätze der bisherigen Schulhausmeister bestehen bleiben. Die Langfristfinanzierung gibt die Stadt nicht aus der Hand. „Wir wollen selbst steuern und kontrollieren“, sagte Beyer vor dem Beschluss, der mit 17 zu vier Stimmen fiel. Der Mensa soll von der Stadt betrieben werden, die dafür – so die bisherige Planung – einen Pächter als Betreiber einsetzen will.

„Die Weichen sind gestellt, der Startschuss ist gefallen“, stellte Bürgermeister Jürgen Hein nach der Sitzung zufrieden fest. Jetzt werde das EU-weite Verfahren beginnen, in dem Unternehmen ihr Interesse an dem Bauprojekt bekunden können. Ende September sollen dann die Ausschreibungsunterlagen an die ausgewählten Bewerber verschickt werden.

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