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Start in den flotten „Feier-Dreier“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Bürgermeister Pierre Gilgenast eröffnet den 39. Rendsburger Herbst / Norla und E.ON Hanse Cup mit 100. Hochbrücken-Geburtstag folgen

Sieben Schläge – dann war für Pierre Gilgenast der schwierigste Part erledigt. Der Zapfhahn steckte im Kunststoff-Bottich. Ohne Bierdusche. Die hatte der Bürgermeister befürchtet, weil es sich nur noch um ein 15-Liter-Fass handelte (halb so groß wie 2012), an dem er gestern Nachmittag in der Sonne vor dem Stadttheater den Rendsburger Herbst feierlich eröffnete. „Kleine Fässer spritzen besonders“, verriet Gilgenast kurz vor der offiziellen Opening-Zeremonie des 39. Stadtfestes. Erfahrungen aus Fockbeker Zeiten. Dort hatte Gilgenast 15-mal angezapft und sich zweimal richtig nass gemacht. Im Bürgermeister-Büro deponierte der Rathauschef deshalb extra einen zweiten Anzug. Stille Schapptüch-Reserve.

Dass es danach doch noch technische Probleme mit dem Bierfass gab, ging im Gedrängel der zahlreichen Durstigen unter. Das Bier floss zögerlich, aber es floss. Geschätzte 300 Menschen, deutlich mehr als im Vorjahr, hatten sich an der großen Bühne vor dem Stadttheater versammelt. Bei bestem Open-Air-Partywetter waren viele wie im Hochsommer gekleidet. Leicht, luftig und grell-bunt. Auch in der Innenstadt war an den Ständen und Buden deutlich mehr los als in manchen Jahren zuvor. Besonders voll wurde es auf dem Altstädter Markt, wo ein großer Party-Truck und der Getränkestand des Serviceclubs Round Table 68 die beliebtesten Anziehungspunkte waren.

„Genießen Sie Bewährtes und entdecken Sie Neues“, rief Anke Samson von RD-Marketing den Anstich-Augenzeugen vor dem Theater zu. Der „Herbst“ sei die fünfte Jahreszeit in der Stadt, eine Zeit der Lebensfreude. Das vier Tage dauernde Fest bringe eben Festivalgefühl mitten nach Rendsburg. Ähnlich beschrieb Stadtpräsidentin Karin Wiemer-Hinz nach ihr den Charme der buntesten Tage zwischen Obereider und Paradeplatz: „Mit dem Rendsburger Herbst vermitteln wir den Rendsburgern und unseren Gästen das Bild einer fröhlichen, interessanten und liebenswerten Stadt.“ Das Programm des Rendsburger Herbstes sei gelungen und biete allen Altersgruppen etwas. Und mit Blick auf die bevorstehenden Großereignisse Norla und E.ON Hanse Cup samt 100-jährigem Geburtstag der Eisenbahnhochbrücke sagte die frühere Bürgervorsteherin: „Diese Veranstaltungsreihe ist mittlerweile zu einem Markenzeichen der Stadt geworden.“

Die Bezeichnungen „Feier-Dreier“ und „Event-Trilogie“, die Karin Wiemer-Hinz in ihrer Rede erwähnte, war womöglich ein Wink mit dem Wortspiel an das neue Stadtmarketing-Trio, zu dem auch Anke Samson gehört.

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erstellt am 24.Aug.2013 | 00:35 Uhr

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