Basketball : Start in das Abenteuer 1. Regionalliga

Schwitzen für den Erfolg: Den Rendsburger Basketballern um Max Hillner (beim Wurf) stehen anstrengende Wochen bevor.
Schwitzen für den Erfolg: Den Rendsburger Basketballern um Max Hillner (beim Wurf) stehen anstrengende Wochen bevor.

Die Rendsburg Twisters sind in das Abenteuer 1. Basketball-Regionalliga gestartet. Zum Trainingsauftakt am Montagabend in der Sporthalle der Christian-Timm-Regionalschule konnte Coach Bjarne Homfeldt elf Spieler begrüßen.

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30. Juli 2014, 06:00 Uhr

Die Rendsburg Twisters sind in das Abenteuer 1. Basketball-Regionalliga gestartet. Zum Trainingsauftakt am Montagabend in der Sporthalle der Christian-Timm-Regionalschule konnte Coach Bjarne Homfeldt elf Spieler begrüßen, allerdings war Björn Rohwer aufgrund eines grippalen Infektes nur zum Zuschauen verdammt. „Es tat verdammt gut, wieder in der Halle zu stehen. Wir freuen uns alle riesig auf die neue Saison in der neuen Spielklasse“, meinte Homfeldt, der von der Fitness des einen oder anderen Akteurs positiv überrascht war. „Einige haben in der Pause an sich gearbeitet. Vor allem den Älteren hat man das angesehen. Die haben eben mehr Erfahrung und wissen, was in den nächsten Wochen alles auf sie zukommen wird.“

Drei Trainingseinheiten pro Woche plus Spiele oder Trainingslager am Wochenende stehen bis zum Saisonstart am 19. September auf dem Programm. Homfeldt: „Acht Wochen Vorbereitungszeit sind eigentlich zu kurz. Aber da die Saison ziemlich lang ist, wollte ich nicht früher beginnen. Da werden die einzelnen Einheiten eben ein bisschen intensiver ausfallen müssen.“

Personell sieht der Twisters-Coach den Aufsteiger gut gerüstet, wenngleich er noch auf der Suche nach einem Point Guard und einem Center ist. „Vor allem auf der Point-Guard-Position muss sich noch etwas tun“, sagt Homfeldt, der gleich mit mehreren Spielern in Verhandlung steht. „Es wird wohl auf einen EU-Ausländer hinauslaufen“, verrät er und ergänzt: „Wir werden uns aber keinem finanziellem Risiko aussetzen.“ Denn die Rendsburger müssen den Geldbeutel etwas enger schnallen. Der Etat wird sich zwar gegenüber der Vorsaison kaum verändern, aber die Ausgaben für Schiedsrichter und Fahrtkosten steigen in der neuen Klasse etwa um das Dreifache. Homfeldt: „Da bleibt dann weniger für das Personal übrig. Da ist einfache Mathematik.“

Doch die Aufstiegshelden – lediglich Devon Atkinson und Johannes Weißbach haben die Twisters verlassen, hinter dem Verbleib von Jannek Schmitt und „Dimi“ Basylev steht noch ein Fragezeichen – genießen Homfeldts Vertrauen. Zudem haben die Rendsburger mit Eric Kibi bereits einen Topakteur verpflichten können (die Landeszeitung berichtete). Und ein, zwei Spieler sollen noch kommen – damit das Abenteuer 1. Regionalliga nicht von kurzer Dauer ist.

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