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Kleine Tierpfleger : Stallmisten ist besser als Hausaufgaben

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Tierpfleger-Aktion im Tierpark Arche Warder: Kinder erleben den anstrengenden Alltag der Arche Mitarbeiter und dürfen neben ausmisten und füttern, auch mit den Tieren kuscheln, sie streicheln und knuddeln. Die Kinder sind sich einig: Das ist viel besser, als Schule.

Auch in den Herbstferien, die sich nun dem Ende neigen, hatte die Arche Warder wieder ein tolles Angebot für alle Schulkinder ab sechs Jahren parat: Einmal in den Berufsalltag eines Tierpflegers hineinschnuppern und einen ganzen Tag die zahlreichen Tiere des Tierparks füttern, pflegen und nach getaner Arbeit selbstverständlich auch den Lohn dafür bekommen: Kuscheln, knuddeln und streicheln.

In der vergangenen beiden Wochen waren täglich gut zehn kleine Nachwuchs-Tierpfleger mit Sandra Stindt und Christina Radtke, die ihr Freiwilliges Ökologische Jahr in der Arche absolvieren, unterwegs und erkundeten den weitläufigen Park mit seinen verschiedensten Tierrassen. Vom Esel bis hin zum Frettchen wurden alle Tiere einmal besucht und anfallende Arbeiten erledigt. „Die Kinder sind immer mit ganz viel Elan und Engagement bei der Arbeit“, freute sich Tierpark-Pädagogin Stephanie Klingel über den großen Zuspruch und darüber, dass Kinder eben doch noch so gerne Zeit in der Natur verbringen.

Auf die Frage, was denn das Highlight des Tierpfleger-Tages gewesen sei, gab es von fast jedem Kind eine andere Antwort. Eines der größten Highlights war für alle Kinder aber zweifelsohne das Ponyreiten, das sie sich nach getaner Arbeit redlich verdient hatten. Die gutmütigen Senioren-Ponys „Schecki“ und „Nadia“ waren die letzte Station des Tierpfleger-Nachwuchses. Unter fachkundiger Anleitung wurden beide zunächst gestriegelt, gebürstet und die Hufe ausgekratzt, ehe die Kinder auf den Ponys einige Runden drehen konnten. Diejenigen, die sich gerade in der Warteschleife befanden, kümmerten sich zum Abschluss des Tages noch um die Boxen der Esel, damit diese bei ihrer Heimkehr ein sauberes „Heim“ vorfinden konnten.

Paul und seine Schwester Carla aus Bordesholm gingen dabei besonders routiniert zu Werke, schließlich waren beide schon zum wiederholten Male dabei. „Wir waren letzte Woche schon mal hier und es hat uns so viel Spaß gemacht, dass wir wiedergekommen sind“, erzählen sie. „Das haben wir hier oft“, weiß auch Stephanie Klingel: „Viele Kinder kommen ein zweites Mal und helfen toll mit“.

Die Abschlussrunde, in der alle noch einmal das zahme Frettchen „Pepper“ streicheln durften, machte es dann nochmal deutlich: Die Tierpfleger-Aktion ist ein voller Erfolg. „Hier hat uns heute wirklich alles gefallen“, lautete das Fazit der Schulkinder, die allesamt nicht ausschließen wollten, in den nächsten Ferien einmal wiederzukommen. Der siebenjährige Hannes brachte es auf den Punkt: „Das ist einfach viel besser als Hausaufgaben. Zwar ist die Arbeit hier auch anstrengend, macht aber viel mehr Spaß!“



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erstellt am 18.Okt.2013 | 13:29 Uhr

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