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Stadt will Hinweisschilder für Urlauber verbessern

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

shz.de von
erstellt am 14.Apr.2014 | 16:51 Uhr

Den Kanal kennt jeder. Aber nicht jeder findet ihn. Schuld ist die uneinheitliche und zum Teil lückenhafte Ausschilderung von Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet und darüber hinaus (wir berichteten). Doch nun unternimmt Rendsburg einen neuen Anlauf, nach Jahren der Diskussion ein „ganzheitliches Tourismus- Beschilderungskonzept“ für Rendsburg und das Umland auf den Weg zu bringen. Der Senat befürwortete gestern den Plan der Verwaltung, bei der Aktivregion noch bis Ende April die dafür nötigen Mittel zu beantragen.

Es geht um Gesamtkosten von 30 000 Euro, von denen die Stadt 7200 Euro selbst aufbringen müsste. „Eine außerplanmäßige Ausgabe“, wie Bürgermeister Pierre Gilgenast sagte. Den Hauptteil würde die Entwicklungsagentur für den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg tragen – vorausgesetzt, die Bürgermeister der Mitgliedskommunen stimmen dem Plan zu.

Mit dem Geld wird zunächst kein einziges Schild verändert oder ergänzt. Die Summe wird vielmehr ausgeschüttet, damit eine externe Agentur am grünen Tisch aus dem Schilder-Wirrwarr ein Leitsystem aus einem Guss kreiert. Die anschließende Umsetzung des Konzepts würde nach Auskunft von Susanne Mau vom federführenden Stadtmarketing Rendsburg weitere Ausgaben erfordern. Diese ließen sich jedoch erst beziffern, wenn das Konzept fertig vorliege. „Die spätere Umsetzung würden wir gerne in Abschnitten erledigen“, sagte sie.

Dass Handlungsbedarf besteht, machte Gilgenast im Senat deutlich. „Das Beschilderungskonzept der Stadt ist nicht konsequent zu Ende gedacht“, sagte er. Einer Prüfung, wie das Projekt gefördert werden könne, um die ausgezehrte Stadtkasse möglichst wenig zu belasten, hatte bereits der Umweltausschuss in seiner letzten Sitzung zugestimmt.

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