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Spielplatz Kirchenstrasse : Stadt bereitet Suche nach Fliegerbombe vor

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Spielplatz an der Kirchenstraße wurde gesperrt. In der kommenden Woche wird das Areal für den Kampfmittelräumdienst gerodet.

von
erstellt am 19.Okt.2017 | 11:20 Uhr

Der Kampfmittelräumdienst wird bald unter dem Spielplatz Kirchenstraße neben der Christkirche in Rendsburg nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg suchen. Vorher wird eine Firma Sträucher herausreißen sowie Spielgeräte, Sitzbänke und Sträucher abbauen. Sie beginnt am Mittwoch, 25. Oktober, teilte die Stadtverwaltung gestern mit. Wie berichtet, meldete ein ehemaliger Anwohner 2014 den Verdacht, dass im Zweiten Weltkrieg eine Fliegerbombe neben der Kirche einschlug, ohne zu detonieren. Nach einer Luftbildauswertung hegte der Kampfmittelräumdienst zunächst keine Bedenken, will nun aber das Risiko ausschließen. Die Stadt zäunte den Platz bereits ein. Er soll Anfang November wieder hergerichtet werden.

Der ehemalige Anwohner der Königinstraße hatte sich an die Stadtverwaltung gewandt, nachdem bei Baggerarbeiten im Januar 2014 in Euskirchen ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg zur Explosion gebracht und ein Mensch dabei getötet wurde. Der Anwohner äußerte die Befürchtung, dass in Rendsburg eine ähnliche Gefahr drohen könnte. Nach Angaben des Kampfmittelräumdienstes verrotten Sprengstoffe nicht und sind chemisch lange stabil. Noch heute stößt man bundesweit auf Blindgänger und Tonnen sonstiger Kampfmittel. „Zwischen zehn und 20 Prozent der abgeworfenen Bomben sind nicht explodiert. Als Blindgänger können sie auch mehr als 70 Jahre nach Kriegsende noch immer großen Schaden anrichten. Nicht explodierte Bomben haben sich beim Einschlag oft metertief in die Erde gegraben.

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