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Fussball-Kreisklasse A : SSV Nübbel ist die Mannschaft der Stunde

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Fußball-Kreisklasse A ist Aufsteiger SSV Nübbel nach dem 5:1 gegen den FSV Friedrichsholm schon Tabellendritter. Der TSV Rieseby zum dritten Mal in Folge nicht an und steht damit als erster Absteiger fest.

Am 13. Spieltag der Fußball-Kreisklasse A reichte Eckernförde IF ein 1:1 beim Brekendorfer TSV, um die Tabellenführung vom FC Fockbek, der in Todenbüttel mit 4:5 unterlag, wieder zu übernehmen. Dem Osterrönfelder TSV II gelang es nicht, diese Ergebnisse zu nutzen und selbst ganz nach vorne zu marschieren, da man in Bredenbek mit 0:2 ebenfalls das Nachsehen hatte. Die Mannschaft der Stunde ist der SSV Nübbel. Nach dem 5:1-Erfolg über den FSV Friedrichsholm rangiert die Truppe von Ulf Heidemann und Jens Lamp bereits auf Platz drei. Der erste Absteiger steht hingegen auch schon fest: Der TSV Rieseby ist zum dritten Mal in Folge nicht angetreten und wird ab sofort aus der Wertung genommen.

SV GW Todenbüttel – FC Fockbek 5:4 (3:2)

Diese torreiche Begegnung wurde ihrem Ruf als Topspiel vollauf gerecht. „Ein Unentschieden wäre für beide wohl okay gewesen, aber die drei Punkte nehmen wir natürlich gerne mit“, freute sich GW-Sprecher Dieter Krompholz auch darüber, dass man mit diesem Sieg den direkten Kontakt zum Führungsquintett hergestellt hat. Die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten, weil beide Teams offensiv ausgerichtet waren. Dabei schafften es die Gäste gleich drei Mal, einen Rückstand zu egalisieren. Am Ende verstanden sie es trotz einer für viele unverständlich langen Nachspielzeit (neun Minuten) allerdings nicht mehr, zumindest einen Zähler mitzunehmen.

Tore: 1:0 Marten Reimers (4.), 1:1 Timo Hilbert (15.), 2:1 Ole Petersen (16.), 2:2 Jean-Philipp Wagner (28.), 3:2 Jonathan Lehmpfuhl (44.), 3:3 Hilbert (51.), 4:3 Mitchell Westerweller (69.), 5:3 Marten Vollrath (74./ET), 5:4 Piet Schulz (81.).



TSV GH Lütjenwestedt – TuS Jevenstedt II 3:4 (3:2)

Für den Kreisligaabsteiger brechen nach dieser neuerlichen Niederlage schwere Zeiten an. Zunächst konnte die Mannschaft von Horst-Dieter Zetl dem Spiel jedoch ihren Stempel aufdrücken und führte nach Treffern von Lukas Holling (19.) und Till Rosenberg-Lakatsch (26.) völlig verdient. Erst der Anschlusstreffer des Ex-Lütjenwestedters Kim Häusgen (29.) aus abseitsverdächtiger Position hauchte dem Aufsteiger wieder Leben ein. „Uns fehlt in manchen Spielsituationen häufig auch das nötige Quäntchen Glück“, versuchte Zetl zu erklären, warum die Partie nach einer 3:1-Führung noch komplett kippte. „In der Nachspielzeit sah Lukas Holling wegen Nichts auch noch die gelb-rote Karte“, echauffierte sich Zetl.


Tore: 1:0 Holling (19.), 2:0 Lakatsch (26.), 2:1 Häusgen (29.), 3:1 Bennet Pöhls (37.), 3:2 Sven Schneider (41.), 3:3 Häusgen (49.), 3:4 Sven Großer (72.).
Gelb-Rote Karte: Holling (90., wdh. Foulspiel, Lütjenwestedt).



Gettorfer SC II – TuS Rotenhof II 1:6 (0:1)

Es war kein gutes Wochenende für den GSC, denn nicht nur das Ligateam, sondern auch die Reserve zog gegen Rotenhof den Kürzeren. „Ein Spiel Not gegen Elend“, wollte Gettorfs Coach Karsten Bengius nichts beschönigen. Besonders die Art und Weise, wie man sich dem Gegner in der zweiten Halbzeit ergab, ärgerte ihn maßlos. „Man kann verlieren, aber nicht so. Wenn die Spieler sich aber kaum beim Training blicken lassen, darf man sich am Ende nicht wundern, so unterzugehen“, nahm Bengius kein Blatt vor den Mund. Obwohl die Gastgeber zur Pause lediglich mit 0:1 (27.) zurücklagen, ließ man auch nach Wiederbeginn jegliche Laufbereitschaft vermissen. „Aufbäumen sieht anders aus“, lautete Bengius knappes Resümee.

Tore: 0:1 Tobias Klein (27.), 0:2 Finn-Ole Rathmann (50.), 0:3 Jan-Hendrik Kock (60.), 0:4 Markus Passig (65.), 0:5, 0:6 Kock (70., 82.), 1:6 Simon Meurer (86.).



SSV Nübbel – FSV Friedrichsholm 5:1 (2:0)

SSV-Trainer Jens Lamp war nach der Frage, ob man denn als Aufsteiger gleich in die Kreisliga durchmarschieren will, bemüht, den Ball flach zu halten. „Wir sind bisher sehr gut damit gefahren, nur von Spiel zu Spiel zu planen. Unser Ziel ist weiterhin ein einstelliger Tabellenplatz“, warnt Lamp vor zu viel Euphorie nach dem Sprung auf Platz drei. Es entwickelte sich eine einseitige Partie, die nur den Vorwärtsgang der Hausherren sah. Nach dem Treffer von Marcel Liebke (29.) und einem sehenswerten Volleyschuss von Mats Perdelberg zum 2:0 (45.+2) hatte niemand mehr das Gefühl, dass die Gäste das Blatt noch würden wenden können. Als FSV-Keeper Marc Schröder-Siciliano die Rote Karte sah (51.), kam der SSV in Überzahl zu einem überlegenen und nie gefährdeten Sieg.

Tore: 1:0 Liebke (29.), 2:0, 3:0 Perdelberg (45.+2, 52. HE), 4:0 Liebke (55.), 5:0 Marvin Lorenz (74.), 5:1 Daniel Becker (77.).
Rote Karte: Schröder-Siciliano (51., Schiedsrichterbeleidigung, FSV).
Gelb-Rote Karte: Sven Danlowski (86., wdh. Foulspiel, FSV).



SSV Bredenbek – Osterrönfelder TSV II 2:0 (1:0)

Bredenbeks Sprecher Marco Holste hatte den wieder einmal sehr schweren Wertsachenbeutel noch in der Hand, da klingelte es bereits im Kasten des OTSV. Gerade einmal 90 Sekunden brauchte Lasse Schwanebeck nach einer Co-Produktion mit seinem Bruder Sven-Ole, um den SSV mit 1:0 in Führung zu bringen (2.). Fortan spielte sich das Geschehen aber zumeist im Mittelfeld ab. „Spannende Torraumszenen und klare Möglichkeiten gab es nicht“, so Holste. Nachdem der SSV die stärkste Phase der Gäste (55. bis 65. Minute) schadlos überstanden und das 2:0 nachgelegt hatte (74.), geriet der Sieg nicht mehr in Gefahr. Mann des Tages war für Holste, trotz der beiden Treffer von Lasse Schwanebeck, aber ein anderer: „Ole Lablack hat jeden Zweikampf gewonnen und das Spiel von hinten heraus gestaltet.“

Tore: 1:0, 2:0 L. Schwanebeck (2., 74.).


Brekendorfer TSV – Eckernförde IF 1:1 (0:1)

Mit diesem Spielausgang hätten wohl nicht viele gerechnet, doch der Tabellenletzte legte trotz des frühen Rückstandes durch Michele Heidrich (4.) pure Leidenschaft an den Tag und hatte sich den Punkt, der insbesondere für die Moral enorm wichtig ist, am Ende mehr als verdient. „Endlich sind wir mal für unseren nimmermüden Einsatz belohnt worden“, freute sich Brekendorfs Co-Trainer Benjamin Deckert. Sein Team ließ im zweiten Durchgang, gegen einen allerdings enttäuschenden Spitzenreiter, keine echte Torchance zu. In der Schlussphase waren die Gastgeber nach dem Ausgleichstreffer von Dennis Schneider (76.) dem Sieg sogar wesentlich näher.


Tore: 0:1 Heidrich (4.), 1:1 Schneider (76.).
Gelb-Rote Karte: Sönke Drews (88., wdh. Foulspiel, TSV).



TSV Gross Vollstedt – TSV Borgstedt 0:5 (0:3)

Während die Borgstedter nach dem dritten Sieg in Folge weiter auf dem Vormarsch sind, bleibt es für den TSV Groß Vollstedt eine Saison ohne Konstanz. Sprecher Stefan Waubke zeigte sich ernüchtert vom Auftritt seines Teams: „Für die Zuschauer war diese für mich bisher schlechteste Saisonleistung eine reine Zumutung.“ Lediglich zwei Mal gelang es der Heimelf, das Gästetor zu gefährden. Eine Ecke von Niels Krug prallte an den Innenpfosten (2.), ein Schuss von Pascal Hübner wurde auf der Linie gerettet (42.). „Zudem stand unsere Abwehr völlig neben sich, sodass Borgstedts Erfolg auch in der Höhe verdient war“, so Waubke.

Tore: 0:1 Christopher Stocks (31.), 0:2 Marius Augustyniak (42.), 0:3 Stocks (44.), 0:4 Augustyniak (56.), 0:5 Sören Näve (86.).
Rote Karte: Bastian Kohlmorgen (87., Schiedsrichterbeleidigung, Groß Vollstedt).

 

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