Sportstätten und Straßen auf der Agenda

Im Juni wurde Sönke Schwager neuer Bürgermeister. Im Amtszimmer fühlt sich auch seine Tochter Deike wohl.
Im Juni wurde Sönke Schwager neuer Bürgermeister. Im Amtszimmer fühlt sich auch seine Tochter Deike wohl.

Bürgermeister stellt seine Ziele vor

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29. Oktober 2018, 12:32 Uhr

Sönke Schwager ist seit Mitte Juni Bürgermeister in Jevenstedt. Er ist der Nachfolger von Dieter Backhaus, der 28 Jahre im Amt war und zur Kommunalwahl im Mai nicht mehr antrat. Schwager ist Landwirt und hat einen Milchviehbetrieb. Der 41-Jährige ist verheiratet und hat drei Töchter.
Das Ehrenamt kennt er. Mehr als 20 Jahre ist er in der Freiwilligen Feuerwehr, davon zehn Jahre als Kassenwart. Zehn Jahre lang war er Vorsitzender des Bezirksbauernverbandes, davor Vorsitzender der Landjugend und der Kreislandjugend. „Ich habe schon einiges an Vorstandsarbeit gemacht, das erleichtert die Bürgermeisterarbeit“, meinte Schwager. Für die politische Arbeit in der Gemeindevertretung ist er sicher, dass auch in Zukunft „Parteigeklüngel“ vermieden werden kann. „Alle setzen sich für das Wohl der Gemeinde ein.“

Zeitlich sei das Bürgermeisteramt eine Herausforderung. Es gebe viele offizielle Termine über Tag. Allerdings könne er sich als Selbstständiger die Zeit besser nehmen als jemand in einem Angestelltenverhältnis.

Die Gemeinde sei finanziell relativ gut aufgestellt, sagte Schwager. Das biete die Möglichkeit, in die Sanierung von Straßen zu investieren. „Da muss Einiges getan werden.“ Er sprach sich auch für den Erhalt des Schwimmbades aus. Zurzeit werde geprüft, ob das Kleinkinderbecken wieder hergerichtet werden könne.

Auch der Sportplatz soll saniert werden. Begonnen werden soll damit nach der Jubiläumsfeier des Sportvereins, die anlässlich des 100-jährigen Bestehens Pfingsten kommenden Jahres stattfinden wird. Dann sollen die Oberfläche des A-Platzes und die Laufbahn erneuert werden. Der C-Platz wird eine Flutlichtanlage erhalten.

Als wichtige Aufgabe für die Zukunft sieht Schwager die Sicherung der ärztlichen Versorgung. Denn in wenigen Jahren gehen beide Jevenstedter Hausärzte in den Ruhestand. „Das ist ein langfristiges Projekt, das uns am Herzen liegt“, betonte der Bürgermeister.

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