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Hohenwestedt : Sportheim wurde zum zünftigen Hofbräuhaus

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Hohenwestedter Gesangverein verlegt Oktoberfest nach Mittelholstein.

Ein Oktoberfest mit weißblauem Fahnenschmuck, Brezeln, Leberkäs’ und viel Musik wurde im Sport- und Jugendheim gefeiert. Zu den Klängen des Fliegermarschs zogen die Gastgeber vom Hohenwestedter Gesangverein in den Festsaal ein: die in Dirndl gekleideten Sängerinnen und die lederbehosten Sänger des gemischten Chors. Gespielt wurde der Marsch von der Kyffhäuser-Landesjugendmusik aus Nindorf, deren Musiker bereits neben der Hauptbühne Platz genommen und schon vor Konzertbeginn für Stimmung gesorgt hatten. „Das ist eine tolle Truppe, die heute unser Showprogramm umrahmen wird“, lobte Gesangvereins-Chefin Marlies Rohweder-Struve in ihrer Begrüßungsansprache den Landesjugendmusikzug der Kyffhäuser, der zum ersten Mal beim Showabend der Hohenwestedt-Woche im Einsatz war.

Ein Extralob von der Vereinsvorsitzenden gab es auch für das fleißige Dekorationsteam des Festausschusses, Akkordeon-Talent Veronika Lipskaja, Chorleiter Klaus Burmeister und dessen in München wohnenden Sohn Christian, der die Idee zu einem Oktoberfest-Showabend gehabt hatte. „Lehnen Sie sich zurück“, wandte sich Marlies Rohweder-Struve am Ende ihrer Ansprache ans Publikum: „Lassen Sie sich verwöhnen und genießen Sie unser stimmungsvolles Oktoberfest!“

Moderator Günter Vosseler begrüßte die Festgäste mit einem gesungenen „Servus, Grüezi und Hallo!“, und dann hatte Veronika Lipskaja ihren großen Auftritt: Die Akkordeonschülerin von Klaus Burmeister spielte den Zillertaler Hochzeitsmarsch. Der Chor sang „In München steht ein Hofbräuhaus“, und dann verwandelte sich der Vorsitzende der Sängergruppe „An der Westbahn“, Fritz Scheinpflug, in „Anton aus Tirol“, der selbstbewusst verkündete: „Ich bin so schön, so toll, meine Figur ist ein Wunder der Natur.“

Doris und Karl-Heinz Seim hatten sich als „Herzbuben“ ausstaffiert, um „Herzilein“ zum Besten zu geben, und ein siebenköpfiger Chor präsentierte einen Nr. 1-Hitparaden-Hit von 1976: „Ein Bett im Kornfeld“ von Jürgen Drews. Die „feurigen Señoritas“ (Vosseler) Marlis Davidsen und Ruth Pieper sorgten mit „Viva España!“ für südländische Fiesta-Klänge, und Elke Bollow besang „Die Rose vom Wörthersee“. In der Pause konnten sich die 250 Oktoberfestgäste mit Brezeln, Leberkäs’ und Weißbier stärken, und in der zweiten Konzerthälfte begeisterte der Hohenwestedter Chor sein Publikum dann noch mit bekannten Schlager-Hits wie „Wahnsinn“ und „Ein Stern“.

 

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