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Fussball : Spitzenreiter Wittensee setzt sich ab

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Topspiel der Fußball-Kreisklasse A RD-ECK feiert die Thede-Elf den sechsten Sieg in Serie. Der FC Fockbek gibt die Rote Laterne an Rotenhof II ab.

In der Fußball-Kreisklasse A ist der Wittenseer SV weiter das Maß aller Dinge. Die Thede-Schützlinge ließen sich auch von der SG BSV/EMTV nicht in die Schranken weisen und gewannen das Spitzenspiel mit 3:1 (1:1). Den Sprung auf Platz zwei versäumte Eckernförde IF, das sich eine unnötige 0:1 (0:0)-Niederlage gegen den Aufsteiger FSV Friedrichsholm einhandelte. Erstmals auf einem Aufstiegsplatz steht der Brekendorfer TSV nach einem glücklichen 4:3 (0:3)-Erfolg über den Osdorfer SV II. Im Tabellenkeller konnte der FC Fockbek durch einen 2:1-Sieg im direkten Duell die Rote Laterne an den TuS Rotenhof II abgeben.
 

Gettorfer SC II – SV Holtsee 1:5 (1:0)

Die Gettorfer unterlagen dem bisher sieglosen SV Holtsee überraschend hoch. „Bei uns kommt derzeit Vieles zusammen.“ Insbesondere die personelle Situation macht Christopher Sacht zu schaffen. „In keiner der sechs Partien hatte ich mal einen Stamm von acht Spielern zusammen“, haderte der GSC-Coach. Dabei sah es bis zum Pausenpfiff noch vielversprechend für sein Rumpf-Team aus. Bereits nach drei Minuten schoss Benjamin Siegmüller den Führungstreffer, der auch nach 45 Minuten Bestand hatte. „Im weiteren Spielverlauf haben wir uns dann zu sehr einlullen, und die Köpfe hängen lassen“, so Sacht, für den der Sieg der Gäste absolut in Ordnung ging.

Tore: 1:0 Siegmüller (3.), 1:1 Martin Gietzelt (50.), 1:2 Marcel Nass (52.), 1:3 Gietzelt (64.), 1:4 Niklas Carl (75.), 1:5 Nass (80.).
 

Osdorfer SV II – Brekendorfer TSV 3:4 (3:0)

Diese Niederlage war für den BTSV absolut vermeidbar. Der bärenstarke Osdorfer Torjäger Daniel Drews schoss bis zum Halbzeitpfiff im Alleingang eine beruhigende 3:0-Führung heraus (10., 15., 41.). „Gut angefangen und schlecht aufgehört“, brachte OSV-Trainer Maik Lindner die Leistung seiner Elf auf den Punkt. Nicht einmal die Tatsache, dass die Gäste ab der 60. Minute in Unterzahl agieren mussten (Rote Karte für Dennis Schneider) half der der Osdorfer Reserve. Im Gegenteil, die Sörensen-Truppe nutzte die „Schwimmversuche“ der OSV-Deckung und entführte in den Schlussminuten noch die drei Punkte.

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Daniel Drews (10., 15., 41.), 3:1, 3:2 Hauke Drews (48., 65., FE), 3:3, 3:4 Henrik Staack (90., 90.+3).
Rote Karte: Schneider (60., Notbremse, TSV).

Wittenseer SV – mSG BSV/EMTV 3:1 (1:1)

Zunächst sah es im Spitzenspiel nicht danach aus, dass der WSV seine blütenweiße Weste behalten würde, denn die Hausherren waren im Spielaufbau viel zu nachlässig und produzierten so immer wieder Fouls, die den Gegner in Ballbesitz brachten. „Die Gäste waren im ersten Durchgang präsenter, so dass wir mit dem Halbzeitresultat gut bedient waren“, bilanzierte WSV-Trainer Peter Thede. Erst nach Wiederbeginn demonstrierte die Heimelf, weshalb sie Tabellenführer ist. Die Zweikämpfe wurden angenommen und gewonnen. Logische Folge: Die Gäste hatten keine echte Torchance mehr und Pascal Reimers rechtfertigte seine Einwechselung mit zwei Treffern.

Tore: 1:0 Michele Diedrichsen (3.), 1:1 Dennis Neumann (38.), 2:1, 3:1 Reimers (68., 70.).
 

FC Fockbek – TuS Rotenhof II 2:1 (0:0)

Beiden Teams merkte man an, dass sie derzeit im Tabellenkeller stecken. „Es war keine wirklich ansehnliche Partie, denn die Aktionen spielten sich zumeist im Mittelfeld ab, so dass das jeweilige Tor selten in Gefahr geriet“, resümierte FCF-Sprecher Steffen Sievers. Nach Wiederanpfiff wurde es unterhaltsamer und Jan Soffer gelang nach schöner Vorarbeit von Piet Schulz der Führungstreffer für die Gastgeber (52.). Mit einem Sonntagsschuss erhöhte David Mostowski auf 2:0. In der hektischen Schlussphase besaß der TuS einige Möglichkeiten zum Anschluss, doch nur Neuzugang Lars Zeruhn traf für die Hopp-Schützlinge, die weiter auf ihren ersten Saisonsieg warten müssen.

Tore: 1:0 Soffner (52.), 2:0 Mostowski, 2:1 Zeruhn (90.).


TSV Rieseby – SV Felm 2:3 (0:0)

Über die gesamten 90 Minuten war es eine ausgeglichene Begegnung. Allerdings konnten sich die Riesebyer selten gefährlich in Szene setzen und hatte insgesamt nur vier echte Torchancen. „Das ist einfach zu wenig, um den Platz als Sieger verlassen zu können“, ärgerte sich TSV-Coach Sönke Burkowski. Nach torloser erster Halbzeit war es Thorben Bull, der den Bann für die Gäste brach (52.). Als Henrik Listner (60.) und Hendrik Marquardt (80.) auf 3:0 erhöhten, schien die Partie endgültig entschieden. Kurioserweise erzielte der TSV seine beiden späten Treffer in Unterzahl. Zuvor hatte Konstantin Melnik die Ampelkarte gesehen (83.).

Tore: 0:1 Bull (52.), 0:2 Listner (60.), 0:3 Marquardt (80.), 1:3 Christian Kreßler (88., FE), 2:3 Ismael Acer (90.).

Gelb-Rote Karte: Konstantin Melnik (83., Felm).
 

Eckernförde IF – FSV Friedrichsholm 0:1 (0:0)

Obwohl die Eckernförder von Beginn an haushoch überlegen waren, stand der Tabellenvierte am Ende mit leeren Händen da. „Die Chancenverwertung war eine einzige Katastrophe“, schimpfte IF-Trainer Toni Fahn. Schon vor der Pause vergab sein Team beste Gelegenheiten. Michele Heidrich scheiterte aus fünf Metern an Gäste-Torwart Alexander Schmitz (25.). „Das war schwerer als ihn im gegnerischen Kasten unterzubringen“, raufte sich Fahn nicht nur in dieser Szene die Haare. Auch die Mitspieler von Heidrich übertrafen sich gegenseitig, wenn es darum ging, das Spielgerät nicht im FSV-Gehäuse unterzubringen. Maik Riedel schoss aus Nahdistanz am leeren Tor vorbei, weil er zu lange zögerte (60.). Und so kam es wie es kommen musste. In der 85. Minute schloss Andreas Eggers einen der wenigen Friedrichsholmer Konter zum umjubelten 1:0-Erfolg der Gäste ab.

Tore: 0:1 Andreas Eggers (85.).
Rote Karte: Heidrich (90., Meckern, IF).
 

SSV Bredenbek – SV GW Todenbüttel 1:2 (0:2)

Die Todenbütteler gingen nach 22 Minuten durch Timo Ihfe in Führung. In der Schlussphase der ersten Halbzeit überschlugen sich dann die Ereignisse. Zunächst ließ Bredenbeks Lasse Schwanebeck eine Großchance für seine Farben aus (37.), ehe er vier Minuten später des Feldes verwiesen wurde. „Er wurde im Sechzehner von zwei Spielern gefoult, bekam einen Strafstoß zugesprochen und soll vorher jedoch nachgetreten haben“, so SSV-Sprecher Marco Holste zur unübersichtlichen Szene. Den fälligen Elfmeter vergab Christian Dalpiaz (41.). Postwendend erhöhte Marius Nielsen für Todenbüttel auf 2:0. Der Anschlusstreffer durch Kristopher Krey kam letztlich zu spät (75., FE).

Tore: 0:1 Ihfe (22.), 0:2 Nielsen (43.), 1:2 Krey (75., FE).

Rote Karte: Schwanebeck (41., Tätlichkeit, SSV).

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