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Neue Regelung : Sperrstunde in der Grillhütte

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Am Grillplatz in Bünsdorf darf künftig nur noch bis 22 Uhr gefeiert werden. Anwohner hatten sich über eine Lärmbelästigung beschwert. Bisher durfte der beliebte Platz am Wittensee bis 24 Uhr genutzt werden.

shz.de von
erstellt am 18.Sep.2013 | 17:13 Uhr

Er liegt direkt am Wittensee, neben der Badestelle am Rande einer großen Sport- und Spielwiese. Bei dieser tollen Lage ist es verständlich, dass sich der überdachte Grillplatz der Gemeinde großer Beliebtheit erfreut. „In diesem Sommer haben hier schon 50 Gruppen gegrillt und gefeiert“, erklärte Bürgermeister Jens Kühne bei einem Ortstermin.

Allerdings waren einige der Feiern bis spät in die Nacht so laut, dass sich Anwohner belästigt fühlten. Deshalb hat die Gemeindevertretung in ihrer jüngsten Sitzung die Nutzungsdauer des Grillplatzes auf 22 Uhr begrenzt. „Dann muss der Platz geräumt sein“, machte Kühne deutlich. Familien und Schulen würden in der Regel nicht länger feiern, und die anderen Gruppen müssten jetzt halt früher Schluss machen. Bisher konnte an den Wochenenden bis 24 Uhr gefeiert werden.

Für die Nutzung des Grillplatzes der Gemeinde zahlen Ortsansässige zehn Euro, auswärtige Gruppen 20 Euro. Der Platz kann ganzjährig gebucht werden.

Die Holzbalken an der Wetterseite der Grillhütte sollen nach dem entsprechenden Beschluss der Gemeindevertreter möglichst noch vor dem Winter durch Faserplatten gegen Regen geschützt werden.

Das 16 Jahre alte Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr weist Rostschäden auf. Für die notwendigen Korrosionsschutzarbeiten stellt die Gemeinde 4000 Euro bereit. Über eine von der Wehr beantragte Umfeldbeleuchtung soll nach dem Eingang von Angeboten erneut beraten werden.

Ein Gutachterbüro wird die Niederschlagswassergebühr, die neu eingeführt wird, kalkulieren. 13 000 Euro zahlt die Gemeinde dafür. Das seien zwar beträchtliche Kosten, räumte Kühne ein, aber es sei wichtig, Rechtssicherheit bei der Gebührenfestsetzung zu haben, falls es Klagen von Anwohnern gebe. Ob die Gebühr bereits ab dem 1. Januar 2014 erhoben werden könne, sei nicht sicher. „Auf jeden Fall so früh wie möglich.“

Weil die Leitungskapazitäten im Bereich der Gemeindestraße „Aukamp“ begrenzt sind, sind schnelle Internetverbindungen dort bisher nicht möglich. Jetzt sollen dort Leerrohre verlegt werden, in denen Glasfaserleitungen bis an die Häuser führen sollen. Die Gemeinde muss dafür einen Eigenbeitrag von 9800 Euro zahlen. Die Aukamp-Anwohner würden dadurch gegenüber dem restlichen Dorf bevorteilt, lautete die Kritik von Gegnern dieses Plans. Nach „langer und heißer Diskussion“, so Kühne, wurde der entsprechende Beschluss mit vier Ja-Stimmen bei drei Enthaltungen gefasst. Zwei Gemeindevertreter erklärten sich als befangen.

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