Nortorf : Spendensumme steigt sensationell

Freuen sich über den positiven Jahresabschluss: Der Stiftungsvorstand, bestehend aus Dieter Staschewski, Anja Spliessgardt und Klaus Pommrehn (von links) mit der neuen Spendenbox.
Freuen sich über den positiven Jahresabschluss: Der Stiftungsvorstand, bestehend aus Dieter Staschewski, Anja Spliessgardt und Klaus Pommrehn (von links) mit der neuen Spendenbox.

Die Spendenbereitschaft wächst: Die Stiftung Nortorfer Land hat eine positive Jahresbilanz gezogen. Das Ergebnis sei sensationell gut.

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25. Juli 2014, 11:49 Uhr

„Das ist ein sensationell gutes Ergebnis“, bilanzierte Dieter Staschewski, der gestern mit seinen Kollegen Anja Spliessgardt und Klaus Pommrehn den Jahresabschluss der Stiftung Nortorfer Land präsentierte. Das Ergebnis habe sich im Gegensatz zum Vorjahr verdoppelt. Gespendet wurden 3200 Euro. Insgesamt wurden 2700 Euro Kapitalerträge erzielt. Die Zustiftungen zum Grundstockvermögen belaufen sich auf gut 6200 Euro. Außerdem erhielt ein Partnerschaftsfond 10 000 Euro als Zustiftung. „Das Geld kommt von einer Familie. Die Erträge daraus dürfen nur für die musikalische Weiterentwicklung von Kindern verwendet werden“, berichtet Spliessgardt: „Über diese hohe Summe haben wir uns natürlich wahnsinnig gefreut.“

Im vergangenen Jahr habe das Ergebnis noch nicht so gut ausgesehen, „aber wir sind endlich in den Köpfen der Bürger angekommen“, ist sich Spliessgardt sicher. Und ihr Kollege Pommrehn fügt hinzu: „Die Stiftung ist endlich am Leben.“ Nach der Gründung Ende 2011 stand 2012 im Zeichen von administrativen Aufgaben. Im vergangenen Jahr konnte dann „so richtig losgelegt werden“, berichteten die drei Vertreter vom Stiftungsvorstand.

Das erste geförderte Projekt war der Ferien-Lese-Club, der mit einer Spende von 500 Euro gefördert wurde und der von der Stadtbücherei organisiert wird. Auch in diesem Jahr konnten wieder rund 40 neue Bücher angeschafft werden. Nicht nur die Kinder freuen sich darüber, auch Büchereileiterin Melanie Fechner ist begeistert: „Erfahrungsgemäß laufen die neuesten Bücher einfach am besten.“ Aber nicht nur finanziell, sondern personell wurde das Projekt unterstützt. Es wurde vorgelesen, abgefragt, ausgetauscht und die Abschlussparty im Kinder- und Jugendtreff „Tee“ betreut.

Wenig später folgte mit „Sing ein Lied“ das erste eigene Projekt. Dazu kamen alle vierten Klassen aus dem Amt in der St. Martin-Kirche zusammen und präsentierten zwei Lieder. Jede Klasse erhielt für ihre Teilnahme einen Zuschuss für die Klassenfahrt. „Es sollte ein Begegnungskonzert sein – nicht nur zwischen den Kindern, sondern auch zwischen Jung und Alt. Das ist uns gelungen“, blickt Spliessgardt zurück. Die Kirche war bis auf den letzten Platz mit Eltern, Großeltern, Bekannten und Musikfreunden gefüllt. Die Resonanz war so groß, dass das Projekt fortgeführt wird. Ende September treffen sich wieder Schüler aus dem ganzen Amt zum Konzert.

Im November 2013 gab es zudem eine Spende für die Imland-Klinik. Für das Seniorenhaus wurde ein Sinneswagen angeschafft, der durch Bilder, Musik und Wassersäulen besonders für die Therapie von Demenzerkranken geeignet ist. Für das laufende Stiftungsjahr sind 2550 Euro für geförderte und 2450 Euro für eigene Projekte eingeplant.

Zehn neue Spendenboxen sollen ab sofort in örtlichen Firmen aufgestellt werden und nach gut acht Wochen rotieren.

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