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Landeszeitung

12. Dezember 2017 | 15:18 Uhr

Fockbek : SPD holt absolute Mehrheit

vom

Nach der Diskussion über das Bürgermeisteramt: Zehn Sitze und 50,95 Prozent für die Sozialdemokraten. FDP rückt in Gemeindevertretung ein.

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 08:41 Uhr

Fockbek | "Neun direkt ist eigentlich sicher", sagte Bürgervorsteher Werner Stave kurz nach 20.30 Uhr im Rathaus zu einem Anrufer, der nach dem Ausgang der Gemeindewahl für die Fockbeker Sozialdemokraten fragte. Eine halbe Stunde später war es Gewissheit: Die SPD hatte die neun Direktmandate sowie einen Listenplatz erhalten und mit 50,95 Prozent und 2575 Stimmen die absolute Mehrheit erreicht. Bisher stellte sie acht Abgeordnete. Auf die CDU entfielen 32,49 Prozent (1642 Stimmen, sechs statt bisher sieben Sitze). Die Unabhängige Wählergemeinschaft (12,78 Prozent/646 Stimmen) zieht mit zwei Abgeordneten in die nächste Gemeindevertretung ein. Ihr Verlust von zwei Mandaten ist vermutlich der FDP zu "verdanken", die nach langen Jahren erstmals wieder kandidierte und einen Sitz eroberte.

"So ein gutes Ergebnis hätten wir nicht ohne das Thema Hauptamtlichkeit erreicht", zeigte sich die amtierende Bürgermeisterin Ilka Schröder erleichtert über die "Erlösung und Bestätigung dessen, was wir erhofft haben". Wie der Bürgervorsteher wertete sie das gute Abschneiden ihrer Partei als Entscheidung der Bürger über das Thema, das die Gemeinde in letzter Zeit beherrschte. Die Gemeindevertretung hatte im Januar mit der Mehrheit von CDU und UWF gegen die SPD die Rückkehr zur Ehrenamtlichkeit beschlossen. Neben weiteren Folgen wie dem von der SPD angestrengten und von der Kommunalaufsicht für unzulässig erklärten Bürgerbegehren hatte wie berichtet zuletzt das Verwaltungsgericht der Gemeinde vorläufig verboten, die Beschlüsse umzusetzen.

Die Kollegen von der SPD müssten jetzt sehen, wie sie mit der absoluten Mehrheit umgehen, meinte CDU-Fraktionsvorsitzender Klaus Jürgen Grage zu dem Wahlergebnis. Für ihn habe das Thema Bürgermeisteramt keine zentrale Bedeutung. Jetzt gelte es, schnell zur Sacharbeit zurückzukehren und Vorhaben wie den Kita-Anbau, Straßenbau und -instandsetzung zu realisieren. Am Dienstag findet ein Gespräch unter den Fraktionen statt.

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