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Spatzen dürfen in Aukrug „schöner wohnen“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die zehn Spatzenkästen, die jetzt am renovierten Markant-Supermarkt in Innien angebracht wurden, sind ein Ausgleich für eine Efeuhecke, die den örtlichen Sperlingen als Behausung nicht mehr zur Verfügung steht. „Die alte Meierei, die im Zuge der Markant-Bauarbeiten abgerissen wurde, war dicht bewachsen mit Efeu, und da haben viele Spatzen drin gelebt“, erläuterte der Vorsitzende des Aukruger Bundes für Natur- und Landschaftsschutz, Jörg Rowehl. Als der Gemeinderat im Herbst 2012 den Bauplan beschloss, der den Abriss der alten Meierei zugunsten von Parkplätzen vorsah, wurde der Aukruger Bund beauftragt, sich um die Einhaltung der ebenfalls beschlossenen Ausgleichsmaßnahmen zu kümmern.

Bei den Spatzenkästen, die alle von Markant bezahlt werden, handelt es sich um hölzerne Apartments für jeweils drei Spatzenfamilien. Die zehn Kästen bieten also Wohnraum für insgesamt 30 Sperlingswohngemeinschaften. Die Kästen wurden an der Südseite des Supermarkts angebracht, in vier Metern Höhe und mit jeweils zwei Metern Abstand voneinander. Das Know-how für die optimale Installation steuerte Karsten Kock bei, der den ehrenamtlichen Einsatztrupp des Aukruger Bundes unterstütze. Der Bargfelder Kock ist nämlich Eigentümer der Firma Hasselfeldt, die in Schenefeld Artenschutzprodukte wie Nisthilfen (für Vögel, Fledermäuse, Insekten) und Amphibienschutzzäune herstellt.

Rowehl kündigte an, dass an der Ostseite des Supermarkts demnächst noch zehn Doppelnistkästen für Mehlschwalben angebracht werden sollen.

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