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Landeszeitung

17. Oktober 2017 | 04:29 Uhr

Handball : Spaß-Handball in praller Sonne

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

47. Heidesandturnier des Westerrönfelder SV: Stammgäste aus dem Schwarzwald und aus Dänemark wieder mit von der Partie

shz.de von
erstellt am 02.Jun.2017 | 06:24 Uhr

Petrus hat es in diesem Jahr mit den mehr als 300 Spielerinnen und Spielern aus 16 Frauen- und 17 Männerteams beim 47. Heidesandturnier des Westerrönfelder SV besonders gut gemeint. Sonne satt genossen die Aktiven, auch wenn es auf den sechs Spielfeldern manches Mal zu heiß wurde. Da ließ sich der eine oder andere Athlet schon einmal auswechseln, um sich im Schatten einer Strandmuschel auszuruhen und sich mit einem Kaltgetränk zu erfrischen. Besonders Hitzebeständige nutzten den Sonnenschein, um sich eine intensive „Heidesand-Bräune“ zu verpassen – gewissermaßen als Andenken an das diesjährige Turnier.

Die Rahmenbedingungen stimmten also. Die Freude am Handballspiel bei allen Mannschaften, ganz gleich mit welchem Leistungsvermögen ausgestattet, offenkundig auch. Das Heidesandturnier bleibt ein beliebtes Treffen der Handball-Familie und ist willkommener Anlass, die Punktspielsaison im Kreise Gleichgesinnter locker ausklingen zu lassen. Auffallend war auch in diesem Jahr wieder die Anzahl der bunt zusammengestellten Mannschaften. Teams wie „Waldmeister der Herzen“, „Krampfader Geschwader“ mit Eider Hardes Eike Möller sowie Tim Dau, Malte Pieper und Finn Reick von der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg), „die Unabsteigbaren“, „TG Blaue Enten“ oder „Eisen 9“ mit dem Ex-Bundesligaspieler und Westerrönfelder Nico Kibat zeigten, dass sie spielerisch gut harmonierten. Langer Einspielphasen bedurfte es nicht. Zu den Stammgästen zählten die Teams des TSV Hirsau und aus Westerrönfelds Patengemeinde Tingleff. „Uns gefällt es hier einfach. Es herrscht eine tolle Kameradschaft“, beschreibt Hans-Georg Schütz, der seit 1979 dabei ist, die Beweggründe für die weite Anreise aus dem Schwarzwald, die er als Schlachtenbummler gern auf sich nimmt. Das Team Tingleff, das ansonsten in Dänemark an verschiedenen Orten lebt, nutzt das Heidesandturnier, um sich zu treffen. „Das hat schon Tradition“, bemerkt Tony Nicolaisen.

Dass ein Team trotz Anmeldung nicht antrat, brachte die Organisatoren um Dennis Schrader nicht ins Schwitzen. Die mehr als 100 Spiele liefen einwandfrei und ohne Verletzungen ab. So konnte dann auch Bürgermeister Otto Schülldorf im Anschluss an die Spiele gleich die Siegerehrung auf dem Sportplatz vornehmen. Gute Kondition bewiesen die Aktiven auch abseits des grünen Rasens. „Besonders gut besucht war die Tanzparty am ersten Abend“, sagte Schrader mit einem zufriedenen Lächeln.



Ergebnisse: Männer: A-Pokal, Finale: Westerrönfeld Fußball – Lokomotive Westerrönfeld 7:6; Platz 3: Krampfader Geschwader – Eisen 9 4:2 nach Siebenmeter-Werfen. B-Pokal, Finale: HSG Makaken – Athletico Bu Kage 8:7, Platz 3: TSV Schülldorf – SV Tingleff 7:6.


Frauen: A-Pokal, Finale: Die Unabsteigbaren – TSV Alt Duvenstedt 11:8; Platz 3: A-Jugend Reloaded – Weddingstedt/Hennstedt/Delve 12:7. B-Pokal, Finale: HSG Fockbek/Nübbel II – IF Stjernen 3:2. Platz 3: HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg – Weddingstedt/H./D. 8:6.

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