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3. Handball-Liga der Frauen : Souveräner Sieg mit Schrecksekunde

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen feierte die HG OKT einen souveränen 36:19 (16:7)-Erfolg über Aufsteiger TuS Jahn Hollenstedt-Wenzendorf. Eine Schrecksekunde gab es für die HG, als sich Jill Sievert verletzte, kurze Zeit später aber weiter spielen konnte.

Die HG OKT ist ihrer Favoritenrolle in der 3. Handball-Liga der Frauen gerecht geworden. Vor nur 60 Zuschauern in der Kropper Geestlandhalle setzte sich die HG gegen den Aufsteiger TuS Jahn Hollenstedt-Wenzendorf deutlich mit 36:19 (16:7) durch und festigte den Platz in der Spitzengruppe. „Unser erklärtes Ziel ist es, uns im oberen Drittel festzusetzen“, meinte HG-Trainer Vagn Hansen, der in dem Sieg einen weiteren Schritt in die richtige Richtung sieht.

Der Gast aus Hollenstedt wollte die HG OKT schocken und legte ein „wahnsinniges Tempo“ (Hansen) vor. Ehe sich die Gastgeberinnen überhaupt so richtig zurechtgefunden hatten, hieß es schon 3:0 für die Gäste. Hansen: „Wir haben aber die Ruhe bewahrt. Allen war klar, dass Hollenstedt dieses Tempo nicht würde durchhalten können.“ Der HG-Coach und seine Spielerinnen blieben unbeeindruckt und starteten eine Gegenattacke. Mit einem 13:2-Lauf drehte die HG OKT die Partie und machte mit dem 13:5 (24.) schon vor der Pause alles klar. Spätestens mit dem 16:7 beim Seitenwechsel war die Partie entschieden. „Inken Seidel mit ihrem dynamischen Spiel und ihrer Treffsicherheit sowie unsere sehr konzentriert arbeitende Abwehr waren der Grundstein zum Erfolg“, resümierte Hansen.

Die Gastgeberinnen erkämpften sich auch nach dem Seitenwechsel in der Abwehr immer wieder Bälle und starteten einen Konter nach dem anderen. „Wir haben im zweiten Spielabschnitt ständig durchgewechselt. Dadurch konnten wir das Tempo weiter sehr hoch halten“, sah der HG-Coach auch im zweiten Spielabschnitt das gewohnt schnelle Spiel nach vorne von seiner Mannschaft. Die ließ nichts anbrennen und düpierte die Gäste. Über 21:9 und 30:13 strebte die HG OKT einen ungefährdeten Erfolg an.

Eine kleine Schrecksekunde gab es für die HG OKT noch. Jill Sievert wurde in der 40. Minute bei einer unglücklichen Abwehraktion von Katharina Hering im Gesicht getroffen. Die Verletzung erwies sich aber als nicht so schwer. Jill Sievert konnte nach kurzer Pause weiter machen.

HG OKT: Lobstaedt, Fasold – Seidel (13/7), Küppers, K. Rohwer (3), Linke, Peters (7/2), H. Rohwer (2), Lübker, Steffek (3), Sievert (2/1), Janechova (3), Pahl (3).

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