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Soul mit „Singdingern“ und „Gebläse“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Band „Soulution“ tritt am Sonnabend in Möhls Gasthof auf

Der Name ist Programm: „Soulution“ sind zwölf bestens ausgebildete Musiker, die sich dem Soul verschrieben haben. Sie haben bereits als Vorgruppe zu Laith Al-Deen auf der RSH-Bühne vor über 1500 Leuten gespielt. Am Sonnabend, 21. November, tritt die Gruppe in Möhls Gasthof in Jevenstedt ab 21 Uhr auf.

Die Band ist jung an Jahren, aber es stehen weit über 200 Jahre Bühnenerfahrung „on stage“. Die Bandmitglieder stammen aus Flensburg, Husum und der Region rund um Rendsburg. Sie fanden sich zum Teil zufällig zusammen. In der Front brillieren gleich drei exzellente Sängerinnen, in der Band liebevoll „Singdinger“ genannt: Denise Petersen, Jana Martius und Irene Obermöller. Die Leadsängerin wechselt zwischen den Songs. Das verschafft den Zuhörern vielfältige und immer neue Klangfarben, denn selbstverständlich verwandelt sich so auch der Backgroundgesang jedes Mal. Jede einzelne von ihnen ist für sich schon gut bei Stimme, aber als harmonisches Dreigestirn sind sie die „Sahnestücke der Band“, wie ein Kultur-Kritiker schrieb.

Der typische Soul-Groove kommt von der Rhythmus-Section. Das Bandmotto lautet: „If you don’t feel it, don’t play it“ (Wenn du es nicht fühlen kannst, dann spiele es nicht). Das Zusammenspiel von Reimar Calmer (Piano), Hauke Sechting (Bass), Julian Krohn (Gitarre) und Martin Lindemann (Drums) ist atemberaubend. Ein weiteres Markenzeichen von „Soulution“ ist die Brass-Section, also das „Gebläse“. Bekannte Titel werden durch prägnante Bläsereinwürfe und einen besonderen Klangteppich effektvoll aufgewertet. Präzision und Abstimmung sind für gut gemachten Soul unerlässlich. Deshalb spielen die fünf Bläser nach Noten: Harald Pahnke und Olaf Lass am Tenor- und Altsax sowie Finja Jensen am mächtigen Bariton-Saxofon, Jan H. Haake mit der Trompete und Mathias Böttcher, Tenorposaune.

Waren es zu Beginn Titel von Wilson Pickett, den Gruppen Soulsister oder den Supremes, werden zunehmend jüngere Arrangements zum Besten gegeben: Stevie Wonder, Macy Grey, Sam Brown und Tower of Power mit starken Einflüssen aus dem Funk. Ganz besonders stolz sind alle, dass die Musik live und handgemacht ist.

>Karten gibt es für acht Euro an der Abendkasse oder im Vorverkauf in Möhls Gasthof, bei Edeka-Plickat in Jevenstedt und Edeka-Hoof in Osterrönfeld.

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erstellt am 16.Nov.2015 | 15:50 Uhr

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