HaNDBALL : Sorgen bei Eider Harde vor dem Derby

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Vor dem Derby in der Handball-SH-Liga der Frauen bei der HG OKT II hat die HSG Eider Harde Personalsorgen. Torhüterin Svenja Hagge laboriert an einer Knochenabsplitterung. Auch Margit Rohwer droht auszufallen.

shz.de von
14. September 2018, 14:46 Uhr

Wenn Annegret Plöhn-Schmalfeld mit Spannung heute Nachmittag eine „Wundertüte“ erwartet, dann setzt sie nicht etwa ihren Mann Thies damit unter Druck, ihr endlich wieder etwas mitzubringen. Sie beschreibt vielmehr ihre Erwartungen an den nächsten Gegner in der Handball-SH-Liga der Frauen, die HG OKT II. „Die haben alle Möglichkeiten, sich auch aus der ersten Frauen zu verstärken, sodass ich gar nicht weiß, wer da gegen uns auflaufen wird“, sagt die Trainerin der HSG Eider Harde. Um 15 Uhr steigt in der Kropper Geestlandhalle das Derby als Vorspiel für die Drittligapartie OKT gegen Wattenbek.

„Ich muss selbst kurzfristig sehen, welche Spielerinnen der Ersten im Kader stehen und welche wir eventuell einsetzen können“, sagt Jörg Becker, der Trainer der OKT-Reserve. Davon abgesehen hat er natürlich seine Stammmannschaft beisammen, die bislang mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet ist. Gegen die HSG Eider Harde sind die Gastgeberinnen favorisiert. Der Oberliga-Absteiger spielt gegen den SH-Liga-Aufsteiger, aber trotzdem ist Jörg Becker weit davon entfernt, von einem Pflichtsieg zu reden. „Das gibt es nicht und schon gar nicht im Derby und schon gar nicht bei einer so jungen Mannschaft, wie wir sie haben“, stellt er klar. Zwei wolle er schon gern die Punkte in Kropp behalten, das gelinge aber nur mit einer konsequenten Leistung. Dazu zählt er immer wieder auch das schnelle Spiel nach vorn.

Die HSG Eider Harde ist darauf eingestellt. „Das Tempospiel müssen wir unterbinden. Außerdem haben wir in der Woche viel Abwehr trainiert, weil es da gegen Preetz noch Lücken gab“, sagt Annegret Plöhn-Schmalfeld. Ihre größte Sorge ist derzeit auf der Torhüterposition beheimatet. Svenja Hagge hat eine Knochenabsplitterung im Sprunggelenk und müsste eigentlich pausieren. Eine Ersatzfrau gibt es nicht, sodass Gesine Ohm aus der A-Jugend spielen wird. Außerdem ist Margit Rohwer krank. Sollte sie auch heute fehlen, wäre das eine große Schwächung. „Ich bin aber guter Dinge, dass sie spielen kann“, sagt Plöhn-Schmalfeld. Dann wird auch geklärt sein, was sich in der „Wundertüte“ befindet.

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