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Landeszeitung

21. August 2017 | 12:30 Uhr

Sonntagstermin erfolgreich

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Einwohnerversammlung in Timmaspe zum Thema Energiekosten

Erstmalig in der Timmasper Geschichte war gestern ab 10 Uhr eine Gemeindevertretersitzung mit einer anschließenden Einwohnerversammlung am Sonntag angesagt. „Ausschlaggebend für die Sitzung war die Änderung unserer Hauptsatzung, die von den Gemeindevertretern beschlossen werden musste, damit sie ab 1. Januar in Kraft treten kann“, erläuterte Bürgermeisterin Meike Derner.

In dieser Satzung neu geregelt sind unter anderem Bekanntmachungen (öffentliche Sitzungen) im Amtsblatt. Wer keine Lust hat ins Verwaltungsgebäude nach Nortorf zu fahren, der kann per Mausklick im Internet unter „amt-nortorfer-Land.de“ die amtlichen Mitteilungen aufrufen. In gedruckter Form werden die Mitteilungen im Timmasper Bekanntmachungskasten an der Feuerwache veröffentlicht. Die Mandatsträger stimmten der Beschlussvorlage zu.

Im Anschluss erfüllte sich die Hoffnung der Bürgermeisterin auf eine rege Bürgerbeteiligung an der Einwohnerversammlung zum Thema Einsparmöglichkeiten bei den gemeindlichen Energiekosten. Rund 40 Timmasper wollten sich an der Diskussion beteiligen. Darunter auch junge Ehepaare mit Kindern, die Bürgermeisterin Derner bewusst ins Kalkül gezogen hatte: „Viele sind berufstätig und haben abends in der Woche kein Zeit, um an Bürgerversammlungen teilzunehmen, obwohl sie gern dabei gewesen wären“. Ihr Schritt, die Zuhörer zu animieren sich zu ungewohnter Stunde an der Gemeindepolitik zu beteiligen, zahlte sich aus. In Arbeitsgruppen machten alle bereitwillig mit, um nach Einsparmöglichkeiten bei den jährlichen gemeindlichen Strom- und Gaskosten von insgesamt rund 50 000 Euro zu suchen. Verursacht werden diese Kosten vor allem durch Schule, Freibad, Kita, Sporthalle und Sportheim. Bei den Stromkosten für die Straßenbeleuchtung sind die Weichen gestellt (die Beleutung wird auf LED-Lampen umgerüstet). Vorgeschlagen wurde unter anderem, Elektrogeräte sowie Heizungsanlagen auf ihre Wirtschaftlichkeit zu überprüfen. Für den Betrieb des Freibades könnte sich Solar- oder Windtechnik rechnen.

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erstellt am 13.Jan.2014 | 00:34 Uhr

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