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Hohenwestedt : Sonnenblumen von der Ministerin

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Waltraud Wende begrüßte persönlich die neuen Lehrer in Hohenwestedt. 1173 Schüler verteilen sich an der Schule Hohe Geest auf 49 Klassen.

Sieben Sonnenblumen hatte Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud Wende gestern bei ihrem Besuch in Hohenwestedt im Gepäck: je eine Blume für jede neue Lehrkraft der „Schule Hohe Geest“ (SHG). Das Blumengeschenk sei symbolisch gemeint, erläuterte die Ministerin: „Ich wünsche Ihnen bei Ihrer Arbeit mehr Sonne als Schatten!“ Dass bei ihren Besuchen in Hohenwestedt die echte Sonne nicht scheint, kennt Waltraud Wende schon. „Beim letzten Mal haben wir hier einen Baum gepflanzt, und da sind wir pitschenass geworden“, vermerkte die Ministerin mit Blick auf ihre Teilnahme an den Feierlichkeiten zur Widmung von Deutschlands erster Klimawaldschule am 2. September 2013 (wir berichteten). Vor einem Jahr firmierte die SHG noch als „Gymnasium im Entstehen mit Regionalschulteil“. Als Folge der jüngsten Schulreform ist die SHG nun seit dem 1. August ein „Gymnasium im Entstehen mit Gemeinschaftsschulteil und auslaufendem Regionalschulteil“.

Im neuen Schuljahr wird die SHG von 1173 Mädchen und Jungen besucht, die sich auf 49 Klassen verteilen. Mit den von der Ministerin begrüßten neuen Pädagogen steigt die Gesamtzahl der Lehrkräfte auf 78. Die neuen SHG-Lehrer seien ein „kleiner Baustein“ im Rahmen eines „großen Kraftakts“, den die Landesregierung bei ihrem Einsatz gegen Unterrichtsausfall und für noch mehr Unterrichtsqualität unternehme, erklärte Wende: „Wir haben ein neues Programm gestartet, das uns durch die Bafög-Millionen ermöglicht wurde.“

Im ganzen Land sollen bis 2017 insgesamt 728 neue Lehrkräftestellen geschaffen werden. „728 neue Stellen für Lehrerinnen und Lehrer: Das hat es in Schleswig-Holstein so noch nicht gegeben“, betonte Wende. Von den 228 Stellen, die für dieses Schuljahr zur Verfügung stehen, ist nach Aussage der Ministerin bereits ein Großteil besetzt. Im Bereich Gymnasien und Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe konnten 90 Prozent (102 von 114) besetzt werden, im Bereich der schulamtsgebundenen Schulen 74 Prozent (84 von 114). „Das Stellenbesetzungsverfahren läuft noch bis in den September hinein und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir alle zur Verfügung stehenden Stellen auch vergeben können“, sagte die Ministerin.

Für den Kreis Rendsburg-Eckernförde gibt es in diesem Schuljahr 19,35 neue Stellen, davon 6,1 für die Gymnasien, 9,25 für die Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe sowie vier neue Stellen für die Gemeinschaftsschulen mit Oberstufe.

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