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Postleitzahlenfest : Sonderstempel heiß begehrt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Organisatoren hatten extra zum Postleitzahlenfest am 23. August „Individualmarken“ geordert. Diese Briefmarken und die Sonderstempel waren bei den zahlreichen Kunden auf der Festwiese am Sportplatz sehr begehrt.

shz.de von
erstellt am 26.Aug.2013 | 15:25 Uhr

23813 lautet die Postleitzahl von Schülp bei Rendsburg. Da lag es nah, am Sonnabend, dem 23.8.13, ein Fest zu feiern. Und das ganze Dorf machte mit.

Auf der Festwiese am Sportplatz herrschte großer Andrang vor der Verkaufsstelle, an der Schülp-Briefmarken zum Postleitzahlenfest verkauft wurde. Der Heimatverein hatte die „Individualmarke“ bei der Post geordert. 60 Bögen à 25 Marken mit dem Schülper Wappen, dazu Briefumschläge und Postkarten, standen zum Verkauf. Und die Schlange vor dem Stand, den Peter Pritschmann vom Heimatbund gebaut hatte, war lang. Ila von Spreter und Jutta Uekert hatten als „Schalterbeamtinnen“ alle Hände voll zu tun. Denn sie verkauften nicht nur, sondern griffen auch immer wieder zu dem Schülper Sonderstempel. Ihr Angebot: „Wir stempeln (fast) alles ab.“

Auch Angelika Fehrow stand in der Reihe der Wartenden. Sie will ihren ersten Brief mit der Schülp-Marke an ihre Tante in Schweden schicken. „Sie ist wie ich in Rüsterbergen aufgewachsen und ihrer alten Heimat noch sehr verbunden.“

Dass so viele Besucher zu dem Fest kamen, lag wohl an der „Direktwerbung“ des Heimatbundes. Am Vormittag waren vier Mitglieder in Trachten auf einer Kutsche durchs Dorf gefahren und hatten die Einwohner zum Postleitzahlenfest eingeladen. „Unsere Idee war, die Schülper wachzurütteln und auch die Neubürger zu erreichen“, betonte as Vorstandsmitglied Peter Pritschmann.

Auch die Vereine und Verbändes beteiligten sich aktiv. Die Landfrauen verkauften vierzig gespendete Kuchen. Der Jagdverein informierte über Natur und Jagd und hatte dazu viele Anschauungsobjekte ausgestellt. Der HSV-Fanclub und die Ackergiganten hatten für die Kinder eine Torwand und eine Hüpfburg aufgebaut. Am Abend spielte die Storyville Jazzband, danach sang der Chor „On Stage“ aus Jevenstedt.

Bürgermeister Wolfgang Wachholz freute sich über die vielen Besucher. Der Reinerlös des Festes wird an die beteiligten Vereine und Verbände aufgeteilt.

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