Sommer, Sonne und viel Spaß

Bei Kaffee und Kuchen im Festzelt: Susanne Albertsen (links) und Karin Kohlmeier besuchten das Sommerfest mit Hund „Pelle“.
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Bei Kaffee und Kuchen im Festzelt: Susanne Albertsen (links) und Karin Kohlmeier besuchten das Sommerfest mit Hund „Pelle“.

Kropper Diakoniewerk hatte zu einem Unterhaltungsprogramm auf der Salem-Wiese und im Festzelt eingeladen

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01. Juli 2018, 12:01 Uhr

„Die Gäste haben ihre Spendierhosen an“, meinte Marion Grams, die beim Sommerfest des Kropper Diakoniewerks auf der Salem-Festwiese einen Verkaufsstand betreute. Gemeinsam mit Jana Janssen und Leo Bothe verkaufte sie auf dem bunten kleinen Markt Schlüsselanhänger, Taschen und Vogelhäuser, die die 22 Bewohner des Wohnheims „Zoar I“ der St.  Ansgar Gesellschaft hergestellt haben. Die Nachfrage sei gut gewesen, so Jana Janssen: „Wir sind sehr zufrieden.“

Alle Hände voll zu tun hatten auch die Landfrauen im Festzelt, die kostenlos Eis mit roter Grütze und Sahne anboten. Angesichts der warmen Temperaturen war diese erfrischende Leckerei für viele Besucher eine willkommene Abkühlung. „Wir bieten das jedes Jahr an, dieses Mal geht es besonders gut weg“, erzählte Anke Naeve, während sie die nächste Kugel Vanilleeis in einen Becher füllte – ehe Birgit Frahm zur Sprühsahne griff.

Das Sommerfest hatte am Vormittag mit einem Freiluft-Gottesdienst von Pastorin Claudia Zabel sowie mit dem Posaunenchor der Kirchengemeinde Kropp begonnen. Im Anschluss verwandelte sich der Platz dank Bällebad und Bubble-Fußball in ein Spielparadies für Kinder. Beliebt waren zudem Ponyreiten und Kutschfahrten durch den Ort.

In einem Zelt feierte das Café Strandkorb zehnjähriges Jubiläum mit Musik und Glücksraddrehen, auf der großen Bühne tanzen Kinder und draußen war die Trommelgruppe aktiv. „Ich bin schon den ganzen Tag hier und die Atmosphäre ist friedlich und fröhlich“, meinte Michael Fuhr. Das Fest sei super, zumal Getränke und Essen kostenlos seien, freute er sich. Kropp sei sehr familienfreundlich.

Auch Susanne Albertsen war voll des Lobes: „Das Programm ist sehr gut und es gibt schöne Stände“, meinte sie. Die Organisatoren hätten sich viel Mühe gegeben. Zusammen mit Karin Kohlmeier und Hund „Pelle“ saß sie bei Kaffee und Kuchen im Festzelt. Susanne Albertsen engagiert sich seit anderthalb Jahren ehrenamtlich für das Diakoniewerk, plant Ausflüge für die Bewohner oder geht mit ihnen einkaufen: „Die Arbeit macht mir Spaß“. Nach einem Unfall sei sie selbst kurzfristig Bewohnerin gewesen, erzählte sie: „Und nun kann ich etwas zurückgeben.“

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