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Bredenbek : Sollen Windräder auf 150 Meter begrenzt werden?

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Auch 180-Meter-Anlagen in der Diskussion / Entscheidung noch offen

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2013 | 07:45 Uhr

Bredenbek | Dass in Bredenbek-Kronsburg auf einer 70 Hektar großen Fläche Windräder aufgestellt werden sollen, ist in der Gemeindevertretung unstrittig. Ob diese aber 150 Meter oder 180 Meter hoch werden sollen, darüber gibt es noch keine Klarheit. "Wir haben noch weiteren Beratungsbedarf", fasste Bürgermeisterin Andrea Gellert die Stimmung unter den Gemeindevertretern nach der jüngsten Sitzung zusammen.

Der Vorsitzende Rainer Horrelt hatte zuvor die Empfehlung des Bauausschussses bekannt gegeben, die Höhe der Windräder in dem städtebaulichen Vertrag auf 150 Meter zu begrenzen. In der öffentlichen Sitzung des Bauauschusses hatten die Windparkplaner des Sehestedter Unternehmens "Denker und Wulf" die Möglichkeiten auf der Fläche am Haßmoorer Weg aufgezeigt. Sieben Windräder könnten dort aufgestellt werden. 150 Meter Höhe würde sich rechnen. 180 Meter hohe Anlagen würden aber eine maximale Rendite für die Anleger bringen. An dem Windenergiepark sollen sich auch Bredenbeker Einwohner beteiligen können.

Horrelt und Gellert sprachen sich für die "kleine Lösung" aus, weil "unsere Windräder auch von Westensee und Brux gesehen werden." Ein Einwohner plädierte für die 180-Meter-Anlagen. "Wenn die Fläche schon mit Windkraftanlagen zugebaut wird, dann sollte man auch so viel wie möglich dabei herausholen."

Zwischen den beiden unterschiedlichen Varianten liegen nicht nur 30 Meter, sondern auch eine unterschiedliche Art der Befeuerung. Während für die 150 Meter hohen Windräder eine Signalbeleuchtung in Höhe der Rotornabe vorgeschrieben ist, müssen die 180-Meter-Anlagen eine Befeuerung in drei verschiedenen Höhen haben. "Aber die Lichtstärke kann man je nach Witterung und Sicht dimmen, so dass keine starke Blendung auftritt", warf ein Einwohner ein.

Angesichts der kontroversen Diskussion im nichtöffentlichen Teil der Sitzung habe man sich darauf verständigt, erst nach weiteren Informationen durch die Windpark-Planer eine Entscheidung über die Höhengrenze der Windräder zu treffen, sagte Andrea Gellert.

Eine wichtige Entscheidung fiel für die Interessenten, die in dem Neubaugebiet "An der Ziegelei" bauen wollen. Der Verkauf durch die Gemeinde beginnt. Der Andrang ist groß. Für die 25 Grundstücke haben sich 45 Käufer beworben.

Renate Kämpfe (SPD) legte aus persönlichen Gründen ihr Mandat nieder. Sie war 16 Jahre lang in der Gemeindevertretung. Schwerpunkte ihrer Arbeit waren der Finanzausschuss und die Bereiche Schule und Soziales. Für sie rückt Uwe Wagner nach.

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