Hohenwestedt : Solarboote auf Platz 1 bis 3

Gesamtsiegerinnen bei den Solarbooten: Rike Sievers, Greta Triphahn, Lilly Finder und Jana Ehlers (von links) aus der 6c bringen ihren preisgekrönten Katamaran zu Wasser.
Gesamtsiegerinnen bei den Solarbooten: Rike Sievers, Greta Triphahn, Lilly Finder und Jana Ehlers (von links) aus der 6c bringen ihren preisgekrönten Katamaran zu Wasser.

Hohenwestedter Schüler im Wettbewerb nicht zu schlagen. Alle drei erste Plätze konnten sie sich sichern.

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27. Juni 2015, 06:00 Uhr

Die Sechstklässler der Schule Hohe Geest (SHG) haben beim Solarcup in Glücksburg so richtig abgeräumt. Die Nachwuchsingenieure aus den Klassen 6a und 6c holten sich den Siegerpokal und Rang 2 in der Solarboot-Gesamtwertung, sicherten sich beim Jurypreis für kreative Bauweise alle drei Podiumsplätze und gewannen zudem auch noch die Ultraleichtklasse bei den Solarautos. Die Autokonstrukteurinnen Ellen Sohrt und Lara-Sophie Wegner haben sich mit ihrem Prototyp „Herbie Ella“ als Landessiegerinnen für einen Bundeswettbewerb qualifiziert, bei dem sie im Oktober Schleswig Holstein vertreten werden.

Zum siebten Mal seit 2009 veranstaltete das „artefact“-Zentrum für nachhaltige Entwicklung in Glücksburg seinen Solarcup, und mehr als fünfzig Schülerteams aus ganz Schleswig-Holstein beteiligten sich am Wettbewerb um die Wanderpokale in den Kategorien „Solarboote“, „kreativ“ und „ultraleicht“. „Die Begeisterung, in Teamarbeit ein fahrtüchtiges Solarmobil gebaut zu haben, macht Lust, sich weiter mit Naturwissenschaften, aber auch mit Handlungsfeldern gegen Klimaveränderung zu beschäftigen – alle Teilnehmer sind deshalb von vornherein Sieger“, erläuterte Werner Kiwitt von „artefact“ die Idee hinter dem Wettbewerb.

„Wir befassen uns im Naturwissenschaftsunterricht gerade mit dem Thema Stromgewinnung“, erklärte SHG-Lehrer Bastian Dietl, der 2014 zum ersten Mal mit Hohenwestedter Schülern zum Solarcup nach Glücksburg gefahren war und auf Anhieb einen Siegerpokal mit nach Hause gebracht hatte: die Trophäe für das beste Solarboot, die das Team „Mett“ (Elias Soldner und Til Fink) erringen konnte. Diesmal war die Konkurrenz aus Kiel, Flensburg und Neumünster deutlich größer als im vergangenen Jahr – die meisten Pokale aber gingen nach Hohenwestedt. Das erfolgsverwöhnte Team „Mett“ musste sich diesmal mit Platz 2 in der Solarboot-Gesamtwertung begnügen, weil eine andere SHG-Ingenieursgruppe noch mehr Punkte sammelte: Rike Sievers, Greta Triphahn, Lilly Finder und Jana Ehlers aus Klasse 6c (Teamname „Die Ritalijaner“) gewannen das Solarboot-Gesamtklassement, bei der die Rennzeit, die Bauweise aus ökologischer Sicht und die Präsentation des Fahrzeugs in die Bewertung eingingen. Beim Jurypreis, der für besonders kreative Konstruktionen vergeben wurde, belegten die SHG-Schüler alle drei Podiumsplätze: 1. Team „Mala“ (Malte Boie, Lars Herman, Malvin Rohwer, Marlon Howe aus der 6c), 2. die „Knallergang“ (Karina Gawrilow, Elena Steinmetz, Malena Evers, Nike Wasmund aus der 6c), 3. Team „Mett“ (Elias Soldner und Til Fink aus der 6a).

Bei den Solarautos der Ultraleichtklasse siegte in der Altersgruppe 10 bis 14 Jahre das Modell „Herbie Ella“ der beiden SHG-Sechstklässlerinnen Ellen Sohrt (6a) und Lara-Sophie Wegner (6i). „Die beiden hatten wirklich ein herausragend gutes Gefährt am Start – ihr Auto hätte auch bei den Älteren der Altersgruppe 15 bis 18 Jahre gewonnen“, lobte Fachlehrer Dietl, „Ellen und Lara-Sophie werden als Landessieger im Oktober zum Bundeswettbewerb fahren und da das Land Schleswig Holstein vertreten.“

Knapp das Siegertreppchen verpasst hat das SHG-Team „Lamango“ (Lara Ibs, Godje Klindworth, Anna-Laureen Lüthje und Lynn Marte Scheel aus 6c), das in der Kreativ-Wertung der zehn- bis 14-Jährigen Solarmobilbauer Rang 4 belegte.

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