Sönke Jeß ist jetzt Ehrenwehrführer

Ernennung zum Ehrenwehrführer und eine Eule zum Dank für 26    Jahre Vorstandsarbeit: Der scheidende Gemeindewehrführer Sönke Jeß (links) freut sich über die Ehrung durch Bürgermeister Gerhard Guthardt. Fotos: hasler
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Ernennung zum Ehrenwehrführer und eine Eule zum Dank für 26 Jahre Vorstandsarbeit: Der scheidende Gemeindewehrführer Sönke Jeß (links) freut sich über die Ehrung durch Bürgermeister Gerhard Guthardt. Fotos: hasler

Besondere Auszeichnung für langjährigen Chef der Brekendorfer Feuerwehr

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04. Februar 2019, 12:43 Uhr

„Ich gehe nicht aus der Feuerwehr. Ich trete nur zurück ins Glied“, betonte Sönke Jeß, der sein Amt des Wehrführers nach 26 Jahren Vorstandsarbeit zur Verfügung stellte, um, wie er sagte , neuen Schwung in die Kameradschaft zu bringen. Zu seinem Nachfolger wurde Roman Schwab gewählt. Gültig wird der Wechsel mit der Vereidigung Schwabs in der Gemeindevertretersitzung.

Mit einer großen Eule aus Holz dankte Bürgermeister Gerhard Guthardt dem Hauptbrandmeister Jeß für die „unermüdliche und erfolgreiche Arbeit unter Zurückstellung persönlicher Vorteile und Annehmlichkeiten zum Wohl der Gemeindewehr“. Als Zeichen der Anerkennung ernannte Guthardt den langjährigen Wehrführer, der 1988 im Alter von 26 Jahren der Feuerwehr beitrat, zum Ehrenwehrführer.

Im Namen der Kameradschaft überreichte der stellvertretende Wehrführer Andreas Kruse zum Abschied ein Namensschild aus Holz für den heimischen Eingangsbereich: „Du warst immer ein Vorbild für uns und du hast wesentlich zu unserer Motivation beigetragen.“

Jeß freute sich: „Ich bin gerührt, dass ihr so an mich denkt und unheimlich stolz, dass man mich zum Ehrenwehrführer ernannt hat. Ohne euch bin ich nichts. Ein Wehrführer ist nur so gut, wie die Mannschaft, die hinter ihm steht.“

Und noch einer stellte seinen Posten zur Verfügung: Nach 12 Jahren als Schriftführer gab Jochen Koll sein Amt ab. Neu gewählt wurde Henning Blume. Einige besondere Ehrungen galt es für den scheidenden Wehrführer noch vorzunehmen: Hauptfeuerwehrmann AD Klaus Tödt trat 1959 in die Feuerwehr ein und wurde nun für seine 60-jährige Treue zur Wehr ausgezeichnet. Für 50 Jahre wurde der 1969 der Wehr beigetretene Löschmeister AD Karl Steinfurth geehrt, und das Brandschutz-Ehrenzeichen am Bande in Gold wurde dem 1979 eingetretenen Hauptbrandmeister Rudolf Reimann überreicht.

Auch der Bürgermeister gratulierte mit Präsentkörben und ließ die Geschichte der Brekendorfer Feuerwehr samt der größeren Einsätze seit 1959 Revue passieren. Ein Kuriosum fiel dem Wehrführer dabei auf: 1979 vererbte Richard Runde der Wehr 1000 DM. Genau 50 Jahre später vererbte nun der erst im vergangenen Jahr für seine 70-jährige Mitgliedschaft geehrte und kürzlich verstorbene Willi Neve 1000 Euro an die Wehr.

Der noch amtierende Wehrführer bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen und allen Kameraden für die gute Zusammenarbeit sowie die aktive Beteiligung an allen Veranstaltungen. Einen besonderen Dank für ihren Einsatz richtete Jeß an die Betreuer der Jugendfeuerwehr Björn Lyttwin, Aiko Greve, Katinka Lyttwin und Torsten Gabbei.







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