Radsport : Siegerpodest in Athletico-Hand

Feierten einen Dreifach-Sieg: Jon-Marten Heisler, Holger Thielen und Jan Homfeldt (v.l.) von der SG Athletico.
Feierten einen Dreifach-Sieg: Jon-Marten Heisler, Holger Thielen und Jan Homfeldt (v.l.) von der SG Athletico.

Bei den Querfeldein-Meisterschaften der Nordverbände in Dassow feierten die Radsportler der SG Athletcico Büdelsdorf in der Seniorenklasse II einen Dreifach-Sieg. Holger Thielen gewann den Landestitel vor Jon-Marten Heisler und Jan Homfeldt.

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29. November 2013, 06:00 Uhr

Es war das erwartete Bild, das die Siegerehrung bei den Querfeldein-Meisterschaften der Nordverbände im mecklenburgischen Dassow bot. Holger Thielen stand auf der obersten Stufe des Podestes, eingerahmt von seinen Teamkollegen Jon-Marten Heisler (2.) und Jan Homfeldt (3.). Die drei Radsportler der SG Atletico wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, ließen der Konkurrenz aus dem nördlichsten Bundesland keine Chance und feierten einen Dreifach-Sieg in der Seniorenklasse II (41 bis 50 Jahre). Die Trauben, auch in der Wertung „Meisterschaften der Nordverbände“ das Podest zu erklimmen, hingen aber zu hoch. Die Spitzenfahrer waren nicht zu schlagen. Sieger Stefan Danowski (Hamburg) hatte im Ziel fast drei Minuten Vorsprung auf Thielen, der als bester Schleswig-Holsteiner Fünfter des Gesamtrankings wurde. Heisler lag am Ende auf Platz neun, einen Rang vor Homfeldt. In die Karten spielte den Topfahrern ein Kurs, der kaum technische Schwierigkeiten aufwies – abgesehen von einem 15 Meter langen Sandbunker und einem 300 Meter langen Anstieg mit 18 Prozent Steigung.

Im Rennen der Senioren IV (über 60 Jahre) wurde Manfred Bartsch (SG Athletico) seiner Favoritenrolle ebenfalls gerecht und distanzierte die Konkurrenz vom RV Trave Oldesloe und RSC Kattenberg deutlich.

Bjarne Glück konnte im Rennen der U 15 zeitweise die Spitzenposition behaupten, am Ende hatten jedoch Moritz Plambeck (Harburger RG) und Matteo Novaro (Radclub Bremen) die Nase vorn, Letzterer erst im Zielsprint. Mit dem dritten Platz bei der Meisterschaft der Nordverbände war Glück sehr zufrieden, zumal der Kurs mit seinen langen Kopfsteinpflaster-Anteilen bei ihm nicht auf Gegenliebe stieß. Zu seinem Leidwesen trat aus Schleswig-Holstein kein Konkurrent an, sodass für den Büdelsdorfer zwar der Platz eins im Lande heraussprang, „Landesmeister“ darf er sich aber nicht nennen, weil das mindestens drei Starter aus dem nördlichsten Bundesland voraussetzt.

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