Handball-Oberliga : Siege sind der beste Katerkiller

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Nach der deftigen Niederlage in der Vorwoche, wollen die Handballerinnen von Meister HSG Kropp/Tetenhusen gegen den AMTV Hamburg etwas gutmachen.

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29. März 2014, 05:56 Uhr

Nach einer anständigen Feier folgt immer ein kräftiger Kater. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Genauso war es auch bei den Meistermädels der HSG Kropp/Tetenhusen. Erst jubelten die Frauen über den vorzeitig perfekten Titel in der Handball-Oberliga, dann kassierten sie die Mega-Klatsche beim Tabellenzweiten TSV Wattenbek.
Der beste Katerkiller wäre jetzt ein Sieg zu Hause über den AMTV Hamburg. Anwurf ist heute um 17 Uhr in der Kropper Geestlandhalle. „Wir haben was wiedergutzumachen und wollen ein angemessenes Ergebnis erzielen“, fordert Trainerin Lena Leptien. Die Pleite am vergangenen Wochenende sei ein schlimmes und enttäuschendes Erlebnis gewesen.
Die HSG ist auf Abschiedstournee in der Oberliga. Noch drei Spiele müssen die Kropperinnen in Schleswig-Holsteins Beletage absolvieren. Dann geht’s eine Etage höher in die 3. Liga. Stärkere Gegner, weitere Fahrten, mehr Kosten. Eine spannende Aufgabe für Mannschaft, Verein und Umfeld. Umso wichtiger ist Leptien ein vernünftiger Saisonabschluss: „Wir wollen nicht mit einem schlechten Gefühl die Serie beenden.“
Der Plan sei nach wie vor, alle restlichen Partien zu gewinnen. Nach dem AMTV Hamburg muss die HSG noch zum Elften nach Lübeck und zum Ende kommt der aktuelle Siebte HSG Jörl-Doppeleiche Viöl in die Geestlandhalle. Holen die Kropperinnen drei Siege, haben sie von 26 Saisonspielen 22 gewonnen. Ein echtes Pfund, mit dem die HSG dann auch in der 3. Liga wuchern könnte.

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