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Handball-Kreisoberliga : Sieg zum Abschluss, doch Fockbek/Nübbel muss weiter um Klassenerhalt zittern

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG Fockbek/Nübbel muss um den Klassenerhalt in der Handball-Kreisoberliga der Männer zittern. Nur wenn neben Meister Büdelsdorfer TSV ein weiteres Team in die Landesliga aufsteigt oder keine drei Teams aus der Kreisliga aufsteigen, ist die HSG gerettet.

Die Saison in der Handball-Kreisoberliga der Männer ist zwar abgeschlossen, doch noch sind nicht alle Entscheidungen gefallen. Der Büdelsdorfer TSV steht als Meister fest und wird in die Landesliga aufsteigen. Ob es einen weiteren Aufsteiger geben wird, ist fraglich. Die HSG Eider Harde III, die sich durch das 21:21 (10:9) gegen die HSG Kremperheide/Münsterdorf II die Vizemeisterschaft sicherte, darf nicht aufsteigen. Kremperheide/Münsterdorf II (3.) und der MTV Herzhorn II (4.) haben sich noch nicht entschieden, die Relegation mit dem Zweiten der HSG Förde, Heikendorfer SV, zu spielen. Lediglich der Tabellenfünfte SC Gut Heil Neumünster hat bisher seine Bereitschaft erklärt, aufsteigen zu wollen. Ebenfalls ungeklärt ist die Abstiegsfrage. Der TSV Owschlag, der sein Team schon vor der Saison zurückgezogen hatte, und der SV Tungendorf stehen als Regelabsteiger fest. Da die SG Bordesholm/Brügge II aus der Landesliga zwangsabsteigen muss, muss ein weiterer Verein die Kreisoberliga Mitte verlassen. Das wäre die HSG Fockbek/Nübbel als Tabellenzehnter. Setzt sich allerdings der Vertreter der Kreisoberliga Mitte gegen den Vertreter der Kreisoberliga Förde in den Aufstiegsspielen zur Landesliga durch, wäre Fockbek/Nübbel gerettet. Auch im Fall, dass sich keine drei Aufsteiger aus den Kreisligen Steinburg und Rendsburg-Eckernförde/Neumünster finden. Auch hier ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen.

„Hätten wir immer so gespielt, würden wir gar nicht in dieser misslichen Situation stecken“, meinte Fockbeks Trainer Jens Larsen nach dem 29:25 (16:19)-Sieg zum Saisonabschluss gegen die HSG Horst/Kiebitzreihe II. Der Ärger über die vier abgezogenen Punkte wegen Schiedsrichtermangels ist beim scheidenden HSG-Coach aber immer noch nicht verflogen. „Uns das erst am vorletzten Spieltag mitzuteilen ist eine Frechheit.“

Zum Saisonabschluss zeigte auch der TSV Alt Duvenstedt II bei SC Gut Heil Neumünster noch einmal eine starke Leistung, wenngleich es beim 27:28 (9:15) nicht zu einem Sieg reichte. Die HSG 91 Nortorf verlor das letzte Spiel beim MTV Herzhorn II mit 32:38 (14:21).

In der Kreisoberliga der Frauen beendete die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD die Saison standesgemäß. Der Meister fertigte das Schlusslicht HSG Störtal Hummeln mit 35:16 (15:9) ab. „Das war aufgrund der Leistungssteigerung nach der Pause ein auch in der Höhe verdienter Sieg“, meinte HSG-Coach Volker Paul.


Kreisoberliga Männer
SC Gut Heil Neumünster – TSV Alt Duvenstedt II 28:27 (15:9).

Tore für den TSV Alt Duvenstedt II: Reick (12), Kammer (6), Boock (3), Kossek (2), Sieck-Pahl (2), Mathies (1), Reese (1).

HSG Fockbek/Nübbel – HSG Horst/Kiebitzreihe II 29:25 (16:10).

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: Sö. Larsen (8/6), Beeck (7/2), Sehestedt (4), Clausen (2), Cornils (2), Sa. Larsen (2), Riebe (2), Schneider (1), Ewers (1/1).

MTV Herzhorn II – HSG 91 Nortorf 38:32 (21:14).

Tore für die HSG 91 Nortorf: Torschützen wurde nicht übermittelt.

HSG Eider Harde III – HSG Kremperheide/Münsterdorf II 21:21 (10:9).

Tore für die HSG Eider Harde III: Weigmann (10), Feige (4), Henningsen (3), Embke (2), Thomsen (1), Plöhn (1).

Kreisoberliga Frauen
HSG Schülp/W’feld/RD – HSG Störtal Hummeln 35:16 (15:9).

Tore für die HSG S/W/RD: Jöhnk (8), Mommsen (6), Vogler (5), Krysik (5), Böhm (4), Wallmann-Sievers (3), Laßen (2), Bielfeldt (1), Sienknecht (1).

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