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Handball, 3. Liga : Sieg im letzten Heimspiel bleibt Owschlag verwehrt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach dem 18:24-Niederlage gegen den Frankfurter HC unterliegt der TSV tags darauf auch dem Buxtehuder SV II.

Zwei Spiele, null Punkte – die Bilanz hätte für den TSV Owschlag am Doppelspieltag in der 3. Handball-Liga der Frauen nicht schlechter ausfallen können. Dem 18:24 (9:12) am Sonnabend im Heimspiel gegen den Frankfurter HC folgte gestern eine 22:24 (10:14)-Niederlage beim Buxtehuder SV II.

TSV Owschlag – Frankfurter HC 18:24 (9:12)

Die 60 Minuten gegen die Gäste vom Frankfurter HC waren ein Spiegelbild der Leistung des TSV in der gesamten Rückrunde. Wieder einmal scheiterten die Owschlagerinnen an der Chancen-Verwertung. Erneut spielten sich die Gastgeberinnen zahlreiche passable Tormöglichkeiten heraus, vergaben aber einen Großteil dieser. 18 Tore sind zu wenig, um gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe wie den FHC zu gewinnen. Die Statistik ist gnadenlos. Wer mehr Torwürfe vergibt als Treffer erzielt, hat es schwer, eine Partie zu gewinnen. Anders als mit der Vorstellung im Angriff konnte Trainer Rainer Peetz mit der Leistung in der Defensive sehr zufrieden sein. „In der Abwehr haben wir ein Raketenspiel abgeliefert“, resümierte der Coach. Der Mittelblock mit Janina Herklotz und Sarah Greinke sowie die Spielerinnen rechts und links daneben, Franziska Peters und Helen Rohwer, rührten mächtig Beton an.

Hätte die phasenweise gut parierende Keeperin Sophie Fasold eine ähnlich konstant herausragende Leistung wie ihr Gegenüber Mandy Schneider gezeigt, hätte der TSV die Halle wahrscheinlich als Sieger verlassen. Oder aber in der Offensive hätten mehr Spielerinnen so gut getroffen wie Katrin Rohwer (5 Tore) und Alke Trceziok (4). „Vor dem Tor fehlt uns einfach die Cleverness. Da zahlen wir momentan Lehrgeld“, so Peetz.

TSV Owschlag: Witt, Fasold – Trceziok (4), K. Rohwer (5), H. Meenke, Herklotz (1), H. Rohwer (3), Peters (3/2), Küppers, Lyke (1), Stachowski, Greinke, Sievert (1).

Buxtehuder SV II – TSV Owschlag 24:22 (14:10)

„Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir uns so gut in Buxtehuder verkaufen würden, hätte ich es nicht geglaubt“, sprach Owschlags Trainer Rainer Peetz trotz der 22:24 (14:10)-Niederlage seiner Owschlagerinnen bei der Reserve des Bundesligisten Buxtehuder SV voller Lobes von seiner Mannschaft. „Wir haben ein tolles Spiel abgeliefert, sind aber letztlich an unserer derzeit prekären personellen Situation sowie an den tollen personellen Möglichkeiten der Buxtehuderinnen gescheitert“, hofft Trainer Peetz nun auf das letzte Saisonspiel beim TV Oyten, um noch einmal zwei Punkte einzufahren.

Die Owschlagerinnen spielten in der Deckung wie aus einem Guss. Besonders in der ersten Halbzeit machte der TSV die Räume eng und ließ Buxtehude wenig Spielraum. Auch im Angriff lief es in der ersten Halbzeit richtig rund. Nach dem 4:4 (8.) setzte sich Owschlag sogar etwas ab und führte beim 9:4 (14.) sowie beim 13:7 (24.) mit jeweils fünf Toren und nahm schließlich ein 14:10 mit in die Pause.

Dieses Bild änderte sich aus Owschlager Sicht leider im zweiten Spielabschnitt. „Wir haben einfach zu viele Chancen liegen gelassen“, monierte der Owschlager Coach. Allein vier vergebene Siebenmeter sowie einige völlig freie Möglichkeiten vom Kreis konnten die Gäste nicht nutzen. Buxtehude schloss beim 14:15 (37.) auf. Doch noch hielt der TSV Owschlag dagegen und konnte sich nach dem 17:17 (47.) erneut mit 19:17 (50.) lösen. „In der Schlussphase machte sich dann bei uns der Kräfteverschleiß bemerkbar. Buxtehude dagegen konnte weiterhin frische Kräfte einsetzen“, meinte Peetz. Buxtehude glich beim 20:20 (55.) erneut aus und ging dann vorentscheidend mit 23:20 (58.) in Front. Diesen Vorsprung konnte der gebeutelte TSV dann nicht mehr wettmachen.

TSV Owschlag: Witt, Fasold – K. Rohwer (5), H. Meenke (1), H. Rohwer (2), Peters (6/2), Herklotz (2), Lyke (4), Küppers, Sievert (2/1), Greinke, Stachowski.

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