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Handball, 3. Liga : Sieg beim letzten Auftritt in der Geestlandhalle

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG Kropp-Tetenhusen bezwingt den SV Henstedt-Ulzburg nach hartem Kampf mit 30:28.

Unspektakulär, was das Rahmenprogramm angeht, dafür sportlich umso spannender verlief der letzte Auftritt der HSG Kropp-Tetenhusen in deren ureigenen Geestlandhalle. Nach hartem Kampf gewann die Mannschaft von Trainer Thomas Carstensen ihre Partie in der 3. Handball-Liga der Frauen gegen den SV Henstedt-Ulzburg mit 30:28 (15:15). Die Gäste verlangten den HSG-Spielerinnen vor 250 stimmungsvollen Fans alles ab. „Henstedt-Ulzburg hat das richtig gut gemacht“, sagte Carstensen, der diesmal – ganz untypisch – lange zittern musste, bis der Sieg unter Dach und Fach war.

Wie berichtet, ist jetzt Schluss mit der Symbiose HSG und Geestlandhalle. Am letzten Spieltag der 3. Liga ist die Kult-Sportstätte gesperrt. Die Kropperinnen weichen dorthin aus, wo sie ohnehin nach der Sommerpause öfter sein werden. Nach der Fusion mit dem TSV Owschlag zur HG O-K-T werden mindestens 50 Prozent der Heimspiele in der Owschlager Sporthalle ausgetragen.
Am Sonnabend durfte die Carstensen-Crew ein letztes Mal als HSG in ihrem „Wohnzimmer“ antreten. Wie schon am vergangenen Wochenende beim TSV Nord Harrislee taten sich die Gastgeberinnen extrem schwer in der ersten Halbzeit, lagen mit 5:9 und 6:10 zurück. Es war ein zerfahrenes, ein hektisches Spiel. Die HSG hatte große Probleme in der Deckung mit den von Gästecoach und Carstensen-Kumpel Sebastian Schräbler hervorragend eingestellten Henstedt-Ulzburgerinnen, die eine konzentrierte Angriffsleistung ablieferten. Erst nach dem Wechsel wurde es besser bei den Kropperinnen.

Diesmal zündeten drei HSG-Frauen die Glanzlichter an, die üblicherweise nicht in vorderster Linie stehen. Rückraum-Frau Imke Seidel polierte ihre Platzierung in der internen Torjäger-Statistik mit zehn Treffern tüchtig auf. Zudem überzeugten Sarah-Lena Börnsen auf Rechtsaußen mit sechs Treffern und Christiane Sacher zwischen den Pfosten. Letztere parierte vier Siebenmeter. Carstensen lobte: „Christiane hat toll gespielt.“

Gute Nachrichten kamen aus Oldenburg, wo der direkte Konkurrent um Platz drei patzte. Die VfL-Reserve unterlag in eigener Halle gegen Harrislee. Folglich reicht der HSG am letzten Spieltag gegen Oldenburg ein einfacher Sieg mit einem Tor Unterschied, um Platz drei zu festigen. Hätte der VfL erwartungsgemäß gewonnen, hätten die Kropperinnen angesichts der Hinspiel-Niederlage mit mindestens vier Treffern Vorsprung gewinnen müssen.

HSG Kropp-Tetenhusen: Sacher, Lobstaedt – Pahl (2), Jörgensen, Seidel (10/1), Lübker, Maier (2), Schulz (3), Machau (7/3), Börnsen (6), Ohm, Hansen, Krück, Rohwer.

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