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Wahl im September : Sieben Kandidaten treten zur Bundestagswahl an

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Übersicht: Im Wahlkreis 4 Rendsburg-Eckernförde stehen insgesamt zwölf Parteien auf den Stimmzetteln.

shz.de von
erstellt am 04.Aug.2017 | 11:19 Uhr

Zur Bundestagswahl am 24. September sind sieben Direktkandidaten zugelassen worden. Das hat die Verwaltung mitgeteilt. Fünf Männer und zwei Frauen treten im Wahlkreis 4 Rendsburg-Eckernförde an. Im Gegensatz zur vergangenen Wahl im Jahr 2013 sind die Piratenpartei und die NPD nicht mit eigenen Kandidaten dabei – die Freien Wähler hingegen schon.

Laut Kreiswahlleiter Kai Volkmann wurde niemand abgelehnt. „Alle Vorschläge sind zugelassen worden.“ Den Stimmzettel führt Dr. Johann Wadephul (54) von der CDU an, weil er vor vier Jahren die meisten Stimmen im Kreis Rendsburg-Eckernförde geholt hatte. Der Jurist aus Molfsee ist bereits seit 17 Jahren Mitglied des Bundestages. Auch Sönke Rix (41) ist Abgeordneter, und zwar für die SPD seit zwölf Jahren. Rix ist gelernter Erzieher und lebt in Eckernförde. Für Bündnis 90/Die Grünen tritt Claudia Ulrich (37) an. Sie ist Kielerin und arbeitet als Lehrerin. Die Kandidatin der FDP heißt Christine Aschenberg-Dugnus (57). Die Rechtsanwältin kommt aus Strande und saß bereits von 2009 bis 2013 im Deutschen Bundestag. Die Linke wird von Stefan Karstens (35) vertreten. Der Einzelhandelskaufmann wohnt in Kiel. Auch die AfD tritt mit einem Direktkandidaten an: Gereon Martin Bollmann (63) ist Richter am Oberlandesgericht in Schleswig und lebt in Eckernförde. Nummer sieben auf dem Stimmzettel ist Hans-Werner Last (61). Der Pensionär aus Neuwittenbek gehört zu den Freien Wählern.

Wer von diesen Direktkandidaten am 24. September die meisten Stimmen auf sich vereint, zieht in den Bundestag ein. Die Wahlberechtigten haben jedoch auch eine Zweitstimme, mit der sie sich für eine Partei entscheiden können. Neben den sieben Parteien der Direktkandidaten stehen dabei fünf weitere zur Wahl. Je nach Stimmenanteil entsenden sie dann Kandidaten von ihren Landeslisten ins Parlament. Einer der prominentesten Politiker aus dem Kreis, der auf diese Weise in den Bundestag will, ist Wolfgang Kubicki aus Strande. Der FDP-Politiker war gerade erst in den Landtag gewählt worden. Jetzt steht er auf Listenplatz 1 der Freien Demokraten Schleswig-Holsteins für Berlin. Die Direktkandidaten Wadephul, Rix und Aschenberg-Dugnus stehen ganz vorne auf den Landeslisten ihrer Parteien. Ihr Mandat ist damit abgesichert. Ob es der ehemalige THW-Handballer Holger Thiesen aus Schülp bei Rendsburg schafft, ist hingegen offen. Er steht auf Listenplatz drei des „Bündnisses Grundeinkommen“. Die Piratenpartei hat keine Landesliste, weil sie nicht 2000 Unterschriften von Unterstützern zusammenbekommen hat.

Kai Volkmann hat bereits die ersten 160  000 von rund 220  000 Stimmzetteln aus der Druckerei erhalten. Sie werden an die Kommunen weitergeleitet. Die Bürger können ihre Wahlbenachrichtigungen bis Anfang September erwarten. Den Schreiben liegt jeweils auch ein Antrag zur Briefwahl bei.

Zwölf Parteien konkurrieren um die Zweitstimme der Wähler:


CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands

SPD – Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Bündnis 90/Die Grünen

FDP – Freie Demokratische Partei

Die Linke

AfD – Alternative für Deutschland

Freie Wähler

NPD – Nationaldemokratische Partei Deutschlands

MLPD – Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands

BGE – Bündnis Grundeinkommen

ÖDP – Ökologisch-Demokratische Partei

Die Partei

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