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Aufstiegsspiele zur Handball-Oberliga : Sieben Gründe für den Aufstieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Rückspiel um den Aufstieg in die Handball-Oberliga der Männer muss die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD heute beim TuS Esingen antreten. Im Hinspiel trennten sich beide Teams 29:29.

Heute gilt’s: In der Esinger Sporthalle kommt es zwischen dem gastgebenden TuS und der HSG Schülp/Westerrönfeld/RD ab 15.45 Uhr zum finalen Showdown um den Aufstieg in die Handball-Oberliga der Männer. Ein Spiel, bei dem keiner zu rechnen braucht. Nach dem 29:29 im Hinspiel in Westerrönfeld am vergangenen Samstag zählt einzig und allein ein Sieg. Egal wie hoch, egal, auf welche Art und Weise. „Wir glauben an den Aufstieg, wir wollen in die Oberliga“, sagt HSG-Trainer Volker Paul. Die Landeszeitung nennt sieben Gründe, warum Schülp/Westerrönfeld aufsteigt.


1. Die Torhüter


Ganze zehn Paraden standen im Hinspiel für beide HSG-Keeper zu Buche. Weder Nils Martensen noch Andreas Tietjens konnten überzeugen. Lediglich in der Schlussphase rief Martensen sein Potenzial ab und rettete seinem Team das Unentschieden. „Wir haben daran gearbeitet, dass sie diesmal eine gute Leistung abrufen. Beide haben in dieser Serie schon überragend gehalten und wenn sie das noch einmal täten, würde uns das enorm helfen“, sagt Paul

2. Jens-Christian Woldt


Der Leitwolf wirft gern und trifft vor allen Dingen oft. Nicht so im Hinspiel, wo er keinen guten Tag erwischt hatte. „Jens-Christian war mit sich selbst unzufrieden, hat seine Versuche selbst als Mädchenwürfe bezeichnet. Vier Tore sind nicht schlecht, aber ein Mann mit seinen Möglichkeiten hat das Potenzial für mehr. Er konnte in dieser Woche konsequent trainieren und wird besser spielen“, ist sich Paul sicher.

3. Die individuelle Klasse


Einzelne Akteure wie Jens-Christian Woldt konnten im Hinspiel ihre Leistungsfähigkeit in Abwehr und Angriff nicht vollständig ausschöpfen. „Hätten wir gespielt wie gegen Lübeck oder Tarp, hätten wir gewonnen. Wir haben auch zu viele technische Fehler gemacht. Ich glaube fest daran, dass gegen Esingen alle ihre Normalform abrufen werden“, so Paul. Magnus Hannemann, der beruflich in München weilt, kommt extra mit dem Flugzeug, außerdem ergänzen die A-Jugendlichen den Kader.

4. Die Stimmung


Man könnte denken, dass das Unentschieden im Hinspiel am Selbstbewusstsein der HSG-Spieler genagt hat. Laut Volker Paul ist aber genau das Gegenteil der Fall: „Ich merke eine Aufbruchstimmung. Wir wissen, woran wir sind, was wir falsch gemacht haben und wir haben Lösungen dafür. Die werden wir in Esingen umsetzen!“

5. Das Umfeld


Bei der HSG hat man permanent auf das Ziel Wiederaufstieg hingearbeitet. Um den Spielern auch den psychischen Druck zu nehmen, wurde sogar eine Mentaltrainerin angestellt. „Wir konnten zudem die vielen Dauerverletzten ganz gut kompensieren. Insgesamt brauchen wir uns keine Vorwürfe zu machen, nicht alles versucht zu haben. Alles, was wir konnten, haben wir gemacht“, meint Paul. In Esingen kann das Team auch auf lautstarke Unterstützung bauen. Gleich mit zwei vollbesetzten Bussen reisen die Fans an. „Die Plätze waren im Handumdrehen weg“, berichtet HSG-Leiter Lutz Bünger.

6. Die Erfahrung


Esingen ist eine junge Mannschaft, die absolut Oberligapotenzial besitzt, aber keine Erfahrung dort hat. Das ist bei vielen Westerrönfeldern anders. Sie haben in ihrer Laufbahn schon einige Schlachten geschlagen und zum Teil sogar in der Dritten Liga gespielt. „Das kann auch blockieren, aber ich denke, dass wir sehr gut davor sind, Erfahrung und Leistungsfähigkeit auf die Platte zu bringen. Wir haben es einfach verdient, aufzusteigen“, sagt Paul.

7. Der Trainer


Volker Paul ist im Gegensatz zu seinem Esinger Kollegen, Jan-Henning Himborn, ein alter Hase und kann viele Erfolge vorweisen. So gelang dem 58-Jährigen, der viele Jahre dem Lehrstab im HVSH angehörte, gleich mehrmals der Aufstieg mit verschiedenen Mannschaften. „Volker kennt solche Situationen und wird schon die Hebel an den richtigen Stellen ansetzen“, ist sich Bünger sicher.
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