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Begrüssungs-Marathon : „Sie schaffen Solidarität“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Großes Lob gab es für das Ehrenamt beim Büdelsdorfer Stadtempfang. Jürgen Hein erinnerte an die Entwicklung der Schulplanung. Auch erfolgreiche Sportler wurden geehrt.

Einen wahren Begrüßungs-Marathon hatten Bürgervorsteher Horst Eckert und der Erste Stadtrat Carsten Pahl gestern zu bewältigen. Im Foyer des Regionalen Bürgerzentrums schüttelten sie beim Stadtempfang mehr als 250 Gästen die Hände.

Bürgermeister Jürgen Hein hatte derweil an einem Tisch Platz genommen. Nach einer Knie-Operation vor drei Wochen war er noch nicht wieder mobil.

„Bewegt, spannend, anstrengend, manchmal nervend, aber auch von schönen Momenten geprägt“, so charakterisierte Hein in seiner Rede das vergangene Jahr. Er würdigte besonders die Arbeit der ehrenamtlich Tätigen, die durch ihren freiwilligen Einsatz die Bindekräfte der Gesellschaft Tag für Tag erneuerten. „Sie schaffen Solidarität, Vertrauen und Verbundenheit.“

Die Schulentwicklungsplanung sei das bewegendste und wichtigste Thema des abgelaufenen Jahres gewesen und werde es auch weiter sein, betonte Hein. Der Neubau der Heinrich-Heine-Schule mit der genehmigten gymnasialen Oberstufe werde nicht nur den Bildungsstandort Büdelsdorf, sondern die gesamte Region Rendsburg in dringend notwendiger Weise bereichern. Junge Familien würden künftig neben flexibel nutzbaren Betreuungsangeboten immer mehr Wert auf eine gute Bildungslandschaft für ihre Kinder legen. „Die Region Rendsburg ist dann optimal aufgestellt“, sagte Hein. Dieses Angebot sei eine Voraussetzung für den Zuzug auch von Facharbeitskräften. An die Region appellierte Hein, zusammenzuarbeiten und mit diesem Angebot zu werben.

Die Stadt habe zwar zu Beginn des Jahres noch 4,2 Millionen Euro „auf dem Sparbuch“, aber es zeichne sich ab, dass auf Dauer die Erträge den Aufwand nicht decken, machte Hein deutlich. „Wir werden uns intensiv mit dem Thema mittel- und langfristige Haushaltskonsolidierung befassen.“

Die Unterbringung und Betreuung von Asylbewerbern und Flüchtlingen sei ein Bereich, der die Stadt zunehmend beschäftigen werde, betonte Hein. Um allen Bedürfnissen gerecht zu werden, fehle es an Ressourcen.

Nach den Ehrungen (siehe rechts) stand der Abend im Zeichen angeregter Gespräche.

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