Rendsburg-Eckernförde : Sicherheitskräfte am Kreishaus werden reduziert

Ab kommenden Montag ist nur noch ein Wachmann für jeden Eingang am Kreishaus zuständig.
Ab kommenden Montag ist nur noch ein Wachmann für jeden Eingang am Kreishaus zuständig.

Der Kreis setzt nur noch zwei Wachmänner ein.

shz.de von
02. Mai 2015, 06:00 Uhr

Ab Montag, 4. Mai, kontrollieren nur noch zwei Mitarbeiter die beiden Eingänge des Verwaltungsgebäudes. Zuletzt hatten drei Männer Wache gehalten, Anfangs vier. Das teilte Landrat Dr. Rolf-Oliver Schwemer jetzt mit.

Seit Anfang März werden die Besucher des Kreishauses an der Kaiserstraße 8 überprüft. Das hatte Schwemer aufgrund von Gefahrenhinweisen der Polizei angeordnet. Von einer der acht mit einem Hausverbot belegten Personen gehe eine so große Gefahr aus, dass die Mitarbeiter der Verwaltung geschützt werden müssen, hieß es damals.

Seitdem hat sich die Situation nicht entspannt. „Die Bedrohungslage ist unverändert“, sagte Schwemer zur Landeszeitung. Die Erfahrungen haben ihm zufolge jedoch gezeigt, dass ein Wachmann an jedem Eingang reicht. „Ich bewerte die Situation immer wieder neu“, sagte er. Die neue Regelung sei zudem wirtschaftlicher. 40  000 Euro stehen der Verwaltung für die Eingangskontrollen zur Verfügung. Das sei genug, um die Kontrollen „bis in den Juni hinein“ auftrecht zu erhalten.

Seitdem die Wachmänner im Einsatz sind, haben sie zweimal eingegriffen. In beiden Fällen seien Personen mit Hausverboten in das Gebäude gelangt. Sie wurden wieder nach draußen begleitet. Es habe sich jedoch nicht um die Person gehandelt, wegen der die Kontrollen eingeführt wurden, so Schwemer. Sie sei den Sicherheitskräften mit Namen und Foto bekannt und habe keine Chance, ins Haus zu gelangen.

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