zur Navigation springen

Handball-Landesliga der Frauen : SG Wift eine Nummer zu groß

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Landesliga der Frauen war Schlusslicht HSG Schülp/Westerrönfeld/RD gegen die SG Wift chancenlos und verlor 16:29. Unterdessen schob sich der TSV Alt Duvenstedt durch ein 35:24 bei der HSG Holstein/Kronshagen II auf Platz 3 vor.

Am 5. Spieltag der Handball-Landesliga Mitte der Frauen gab es für die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg und die HSG Eider Harde die erwarteten Heimniederlagen. Der neue Tabellenführer SG Wift war für Aufsteiger Schülp/Westerrönfeld/RD eine Nummer zu groß und kam zu einem ungefährdeten 29:16 (12:6)-Sieg. Besser zog sich die HSG Eider Harde gegen den bisherigen Klassenprimus HSG Mönkeberg/Schönkirchen aus der Affäre, musste sich am Ende aber mit 21:25 (9:15) geschlagen geben. Einen Sieg feierte hingegen der TSV Alt Duvenstedt. Durch den 35:24 (14:11)-Erfolg bei der HSG Kremperheide/Münsterdorf rückte das Team von Trainerin Kerstin Müller auf Rang 3 vor.


HSG Eider Harde – HSG Mönkeberg/Schönkirchen 21:25 (9:15)

„Wir haben die erste Halbzeit regelrecht verschlafen“, monierte Eider Hardes Trainer Gerd Reckin. Besonders die 3:2:1-Deckung der Gäste bereitete seinem Team große Probleme. „Unser Angriff fand einfach nicht die richtigen Auslösehandlungen, um sich in Szene zu setzen“, meinte Reckin mit Blick auf das 9:15 zur Pause. Im zweiten Spielabschnitt fand die HSG Eider Harde besser ins Spiel und konnte den Durchgang auch für sich entscheiden. Reckin: „Leider war der Rückstand aus der ersten Halbzeit aber zu groß, um ihn gegen eine so starke Mannschaft wie Mönkeberg wettzumachen.“ Bis auf 18:21 kamen die Gastgeberinnen heran, mehr ließen die Randkielerinnen nicht zu.


Tore für die HSG Eider Harde: Rossdam (8), Horn (6), Ketelsen (2), Peters (2), Rohwer, Hansen und Steffen (je 1).



HSG Kremperheide/Münsterdorf – TSV Alt Duvenstedt 24:35 (11:14)

Der TSV Alt Duvenstedt hatte große personelle Probleme und konnte nur sieben Feldspielerinnen aufbieten. „Wir haben deshalb Unterstützung durch die weibliche Jugend A bekommen. Das hat sich positiv bemerkbar gemacht“, berichtete Alt Duvenstedts Trainerin Kerstin Müller. Der TSV kam gut ins Spiel, erkämpfte sich gleich zu Beginn einen kleinen Vorsprung und nahm eine 14:11-Führung mit in die Pause. „In den zweiten 30 Minuten haben wir dem Spiel ganz klar unseren Stempel aufgedrückt“, lobte Müller die sehr sichere Deckungsarbeit ihrer Mannschaft. Durch vorzeitige Ballgewinne konnten die Gäste das Spiel schnell nach vorne tragen und über Gegenstöße zu einfachen Toren gelangen.


Tore für den TSV Alt Duvenstedt: Schütz (8), Kossek (8), Schütt (4), B. Müller (4), Goetzin (3), Studt (3), Sell (3) und Schröder (2).


HSG Schülp/Westerrönfeld/RD – SG Wift 16:29 (6:12)

Die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD hatte mit kurzfristigen personellen Ausfällen zu kämpfen. „Wir konnten nur acht Spielerinnen aufbieten“, sagte HSG-Trainer Volker Paul, der gezwungen war, mit Bianca Bielfeldt noch eine Spielerin aus der zweiten Mannschaft hinzuzunehmen, um Alternativen auf der Bank zu haben. Seine Restmannschaft versuchte alles und konnte bis zum 4:4 (12.) verhindern, dass sich der Favorit absetzte. Das war auch mit ein Verdienst von Torhüterin Annika Harder, die viele Chancen der Gäste zunichte machte. Doch ab Mitte der ersten Halbzeit gab es auch für sie nichts mehr zu halten. Der Tabellenführer zog unaufhaltsam über 9:5 auf 12:6 bis zur Pause davon. Auch nach dem Wiederanpfiff änderte sich nichts an den Kräfteverhältnissen. Die Gäste aus Neumünster bauten ihre Führung kontinuierlich aus. „Wift hat immer wieder von unseren Fehlern profitiert und kam zu einfachen Toren“, so Paul.

Tore für die HSG Schülp/W’feld/RD: I. Bielfeldt (3), Sienknecht (3), Wallmann-Sievers (2), Krysik (2), Lassen (2), B. Bielfeldt (2) und Waskönig (2).

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen