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Schülerin belästigt : Sexueller Übergriff auf 14-Jährige in Westerrönfeld

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Eine Woche nach einem versuchten sexuellen Übergriff auf eine 14-jährige Schülerin in Westerrönfeld sucht die Polizei nach Zeugen. Der Fall ereignete sich am Mittwoch, 5. Februar, zwischen 17.45 und 18.15 Uhr.

Eine Woche nach einem versuchten sexuellen Übergriff auf eine 14-jährige Schülerin in Westerrönfeld sucht die Polizei nach Zeugen. Der Fall ereignete sich am Mittwoch, 5. Februar, zwischen 17.45 und 18.15 Uhr.

Schauplatz ist der Verbindungsweg zwischen Rudolf-Kinau-Straße und Danziger Weg. Der parallel zur B77 verlaufende Spazierweg – schräg oberhalb der südlichen Ein- und Ausfahrt des Kanaltunnels – wird von vielen Hundehaltern zum Gassi-Gehen genutzt. Nach Polizeiangaben wurde die 14-Jährige dort von einem etwa 25 bis 40 Jahre alten Mann zunächst belästigt und dann körperlich angegriffen. Der Unbekannte bedrängte die Jugendliche und versuchte ihren Mund zuzuhalten. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen hatte sie großes Glück im Unglück: Ein vermutlich zufällig vorbeikommender Spaziergänger erfasste die Situation, eilte zur Hilfe und riss den Mann zurück, so dass die Schülerin weglaufen konnte. Stunden später offenbarte sie sich ihrer Mutter. Beide gingen zur Polizei. Die Kriminalpolizei Rendsburg ermittelt nun wegen des Verdachts der sexuellen Nötigung. Die weitere Beschreibung des Täters: 1,75 bis 1,85 Meter groß, breite Statur, dunkle Stimme. Der Angreifer trug einen halblangen Mantel und Handschuhe. Mögliche Zeugen und insbesondere der couragierte Spaziergänger werden gebeten, sich unter Tel. 04331/208-0 zu melden.

Am besagten Spazierweg ist es bereits der zweite Fall dieser Art innerhalb eines halben Jahres. Am Morgen des 27. August war eine 24-Jährige aus Westerrönfeld auf dem Weg zur Arbeit von einem Unbekannten überfallen worden. Die Frau setzte sich heftig zur Wehr, bis der Angreifer flüchtete. Von ihm gab es keine Beschreibung. Wie Polizeisprecher Rainer Wetzel gestern auf Nachfrage mitteilte, wurde der Fall nicht gelöst. Auch damals gingen die Ermittler von einem sexuellen Hintergrund aus.

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erstellt am 12.Feb.2014 | 15:18 Uhr

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