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Landeszeitung

21. August 2017 | 12:30 Uhr

Büdelsdorfer Eiderlauf : Serien-Sieger

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Pascal Dethlefs – wer auch sonst? Der 32-Jährige aus Owschlag gewann bereits zum zwölften Mal in Folge den Büdelsdorfer Eiderlauf. Die 11,1 Kilometer lief der Serien-Sieger in starken 35:55 Minuten.

Pascal Dethlefs (SG Athletico Büdelsdorf) ist einfach nicht zu schlagen. Er bleibt der Serien-Sieger des traditionellen Büdelsdorfer Eiderlaufes. Bei der 26. Auflage feierte der 32-Jährige in 35:55 Minuten im Hauptlauf über 11,1 Kilometer bereits seinen zwölften Sieg in Folge. „Dass ich nach einem Halbmarathon vom vergangenen Sonntag in London noch so gut drauf bin, hatte ich nicht erwartet“, erklärte der Owschlager. Eine starke Leistung zeigte auch Micha Heidenreich (LG Nord Berlin) beim Jedermann-Lauf über 5,8 Kilometer. Er gewann klar vor Vorjahressieger Mansor Farah (STV Sörup), dessen Vater ein Cousin von Doppel-Olympiasieger Mo Farah (England) ist. Heidenreich lief starke 18:03 Minuten. „Trotz des Regens gab es noch 30 Nachmeldungen. Wir hatten über 300 Anmeldungen. Eine Reihe von Aktiven hat aus gesundheitlichen und anderen Gründen jedoch abgesagt“, war Organisator Hauke Militzer mit seinem Team schon etwas geknickt.

Dieser Lauf wird wohl als „Regen-Lauf“ in die Geschichte eingehen, denn während aller Läufe herrschte ständig ein leichter Nieselregen. Das führte dann auch dazu, dass es im Start- und Ziel-Bereich deutlich weniger Zuschauer gab. Doch das Wetter beeinträchtigte die Lauffreude keinesfalls. Da wurde hart um Sekunden und gute Platzierungen gekämpft. Bei den Strecken über 5,8 und 11,1 Kilometer glich die Strecke einem Crosslauf. Es war recht matschig. Das erschwerte ein gleichmäßiges Laufen. „Diese Bedingungen waren nicht einfach“, meinte Dethlefs. Über seine Siegerzeit war er dennoch erstaunt, da er zuletzt nicht mehr so intensiv trainiert hat. „Dass ich erstmals unter 36 Minuten geblieben bin, damit war nicht zu rechnen“, befand der 32-jährige Serien-Sieger. Sein stärkster Konkurrenz war erwartungsgemäß Dieter Schwarzkopf (Borener SV), der Dethlefs jedoch nur bis rund Kilometer drei folgen konnte. Schwarzkopf hatte jedoch auch Pech. Er musste sich auf der Strecke gleich mehrfach die Schuhe schnüren. „Auch ohne dieses Missgeschick hätte ich Pascal nicht gepackt“, zeigte sich Schwarzkopf als fairer Verlierer. Mit 37:01 Minuten wurde er souverän Zweiter vor Tim Hartmann (SG Athletico Büdelsdorf) in 41:32 Minuten.

Bei den Frauen des Hauptlaufes lief alles auf einen Zweikampf zwischen Schleswig-Holsteins mehrfacher Landesmeisterin Natalie Jachmann (LG Flensburg), Lauf - und Lebenspartnerin von Pascal Dethlefs, und Victoria Brandt (SCC Berlin) hinaus. Die Vorjahreszweite Jachmann unterbot dabei ihre Bestzeit um 1:10 Minuten auf 42:30 Minuten. Dabei war sie noch im Pech, denn auch ihr ging der Schnürsenkel auf. „Ich hatte aber genügend Vorsprung, so dass ich gewinnen konnte“, meinte die Flensburgerin, die ebenfalls am vergangenen Wochenende in London einen Halbmarathon gelaufen war.

Den Jedermann-Lauf über 5,8 Kilometer der Frauen gewann Janne Schreber (SG Athletico Büdelsdorf) in 22:18 Minuten vor Silvana Stief (KurzLang Schleswig/22:53) und Johanna Mahrt-Thomsen (AlG VfL Bokel/23:04). Bei den Männern war Micha Heidenreich (18:03) über die Kurzstrecke nicht zu schlagen. Der Geltinger, der jetzt für die LG Nord Berlin startet, ließ Vorjahressieger Mansor Farah und Muc Ibrahim (Odense Athletik/beide 18:35) keine Chance.

Den Zwergensprint beherrschte Simon Rohwer (SG Athletico Büdelsdorf) in 5:43 Minuten vor Leon Kolboom (SV Langwedel/5:56) und Luca Johannsen (STV Sörup/6:07).


>Alle Zeiten im Internet unter www. wetzstopp.de.

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