Sensibler Umgang nötig

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05. August 2014, 13:37 Uhr

Für die einen eine Plage, die bekämpft werden muss, für die anderen gegebene Vegetation und ein massiver Eingriff in die Natur – beim Umgang mit dem Jakobskraut ist Sensibilität gefordert. Stellt die Pflanze vor allem für Rinder und Pferde eine Gefahr dar, ist sie aber auch der Lebensraum für gut 170 Insektenarten. Die Stiftung Naturschutz fährt mit ihrer Vorgehensweise einen sinnvollen Kurs. Erst die Flächen und Grenzen beurteilen, dann ein Urteil fällen. Denn auch, wenn das Kraut gesundheitliche Folgen für Mensch und Tier haben kann, so ist das Wachsen der Pflanze auch ein natürlicher Prozess und die Erhaltung der Artenvielfalt ein wichtiger Faktor.

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